Vollstau der Donau in Wien beginnt

Kraftwerk Freudenau liefert sukzessive mehr Strom

Wien (OTS) - Heute, Mittwoch, beginnt der Vollstau der Donau
in Wien. Binnen drei Tagen wird der Wasserspiegel oberhalb des Kraftwerks Freudenau auf sein endgültiges Niveau angehoben.
Dieses liegt dann in der Freudenau um 8,3 Meter höher als vor dem Kraftwerksbau; beim Pegel Korneuburg sind es nur noch 27 cm.
Das bedeutet, daß die Donau zwischen Greifenstein und Wien weitestgehend den Charakter einer freien Fließstrecke behält.****

Bereits im März 1996 war der Wasserspiegel beim Teilstau um zwei Drittel der endgültigen Höhe angehoben worden; in der Freudenau waren dies rund 6 Meter. Die hier fehlenden 2,3 Meter werden nun, wie geplant und behördlich genehmigt, in den kommenden Tagen
durch langsames Schließen der Wehrfelder am Kraftwerk aufgestaut. Bei der Reichsbrücke wird der Wasserspiegel um rund 1 m
angehoben.

Außer einer effizienten Stromerzeugung - zwei von insgesamt sechs Maschinen liefern bereits ans Netz - werden mit dem Aufstau mehrere Ziele erreicht: Die Selbsteintiefung der Donau in Wien ist endgültig gestoppt. Die Stadt rückt optisch wieder nahe an den sie prägenden Strom heran; die Uferbegleitwege liegen wieder wirklich an der Donau, und nicht mehr meterhoch darüber.

Der vom Austrocknen bedroht gewesene Prater erhält wieder genug Wasser, und die Neue Donau wird ausreichend dotiert. Nicht zuletzt findet die Schiffahrt ganzjährig erheblich bessere Bedingungen vor.

Vor dem Vollstau wurden drei ältere Wiener Donaubrücken -Nordbahn-, Ostbahn- und Praterbrücke gehoben, um den
Donauschiffen die nötige Durchfahrtshöhe zu gewährleisten. Die Praterbrücke wurde zugleich saniert und verbreitert, und mit der Donaustadtbrücke, die zur Verkehrsentlastung errichtet wurde, steht Wien ein dauerhafter neuer Donau-Übergang zur Verfügung.

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