LIF-Hecht zum Mahnmal am Judenplatz: Getroffene Entscheidungen endlich umsetzen!

Entscheidung soll nicht von Kultusgemeinde allein getroffen werden

Wien (OTS) Gabriele Hecht, die Kultursprecherin und Klubvorsitzende der Wiener Liberalen, forderte heute anläßlich der Debatte über das Kulturbudget der Gemeinde Wien erneut die Errichtung des Mahnmales am Judenplatz.

Diese Frage sei keine der Jüdischen Kultusgemeinde allein, man könne nun nicht die Entscheidung auf die Kultusgemeinde abladen.

Hecht erinnerte daran, daß die politische und die fachliche Entscheidung bereits getroffen wurde, sie sehe nun keinen gewichtigen Grund um diese rückgängig zu machen. Die politische Haltung der Liberalen sei klar, Hecht erneuerte die Forderungen der Liberalen:

- Die Umsetzung der getroffenen Entscheidungen zur Errichtung eines Mahnmales für die jüdischen Opfer des Holocaust nicht länger zu unterbinden.

- Die wertvollen Ausgrabungen in einem unterirdischen Schauraum für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

- Ein Museum im Misrachi-Haus zu errichten, das - in getrennten Ausstellungen - einerseits die Judenverfolgung in Wien im Mittelalter und andererseits die Verfolgungen während des Naziregimes aufarbeiten soll.

- Die Sicherstellung der Fertigstellung des Projektes der Ausforschung der Namen der 65.000 Ermordeten österreichischen Juden und - nach Abschluß - die Einbeziehung in das Museum.

Hecht forderte Stadtrat Marboe auf, die getroffenen Entscheidungen endlich umzusetzen.

(Schluß)

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