Verbund ab sofort direkt beim deutschen Kunden

Der Sprecher des Vorstandes, Dipl.-Ing. Hans Haider, und Dr. Johann Sereinig, zuständiges Vorstandsmitglied für das Stromgeschäft, eröffnen Repräsentanz in München - Nutzung von neuen Marktchancen und Partnerschaften im Vordergrund - Verbund nimmt die Herausforderung des liberalisierten Strommarktes in der EU aktiv an

Wien/München (OTS) - Die Liberalisierung des europäischen Strommarktes führt bei den großen Stromkonzernen zu einem verstärkten Auslandsengagement. Der Verbund, Österreichs
größter Elektrizitätsversorger, hat im Rahmen seiner Bemühungen um intensivere Betreuung der Auslandsmärkte heute in München
eine Repräsentanz für Deutschland eröffnet.****

Wie der Sprecher des Vorstandes, Dipl.-Ing. Hans Haider, erklärte, werde der Verbund von München aus den deutschen Strommarkt direkt betreuen. ,Wir sind aber nicht nur nach Deutschland gekommen, um hier Strom zu verkaufen, sondern auch,
um Partnerschaften aufzubauen, von denen unsere Kunden
profitieren können", betonte Haider. Er erwartet sich von den
neuen Aktivitäten eine zusätzliche wirtschaftliche Stärkung:
,Denn nur starke Unternehmen sind interessant für Kunden und Partner". Haider stellte vor Vertretern der deutschen und österreichischen Presse den Verbund als einen Konzern vor, der
mit seinen 71 Wasserkraftwerken, fünf thermischen Kraftwerken
und 3600 km Hochspannungsleitungen für höchsten technischen und ökologischen Standard steht.

,Die Wahlfreiheit der Kunden bringt der europäischen Elektrizitätswirtschaft in den nächsten fünf Jahren stärkere Veränderungen als dies in den vergangenen 50 Jahren der Fall
war", spielte Verbund-Vorstand Dr. Johann Sereinig auf die Bedingungen am künftigen liberalisierten Strommarkt in der Europäischen Union an. Die nationalen Grenzen werden seiner
Meinung nach für die E-Wirtschaft sehr rasch an Bedeutung verlieren.

Das Verbund-Büro in München, so Sereinig, biete der österreichischen Elektrizitätswirtschaft die Möglichkeit für konkrete Kooperationen im Hinblick auf den deutschen Markt.
Denkbar sei etwa die gemeinsame Vermarktung freier
Energiemengen. Grundsätzlich sei es die Strategie des Verbund,
alle Aktivitäten konsequent auf die Kundenbedürfnisse auszurichten. Sereinig: ,Der Verbund sieht seine Aufgabe darin, seinen Industriekunden zu helfen, noch wettbewerbsfähiger zu werden. Er versteht sich nicht allein als Stromproduzent oder -transporteur, sondern vor allem als
Dienstleistungsunternehmen".

Der Konzern werde am deutschen Markt nicht mit Dumping-Konditionen auftreten. Es gehe ihm vielmehr darum,
Marktpotentiale zu erkennen und zu entwickeln. Dies gelte etwa
für umweltfreundlich erzeugten Strom aus Wasserkraft. ,Wir
wollen zeigen, daß Öko-Strom nicht teuer sein muß", schloß Sereinig.

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