Treitler: Road Pricing ist für tausende Pendler unzumutbar

LKW-Road Pricing ist der Beginn des PKW-Road Pricing

Niederösterreich, 25.11.97 (NÖI) Der Verkehrssprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Hans Treitler, sprach sich heute entschieden gegen das von den Sozialdemokraten forcierte
Road Pricing aus. So ist die Einführung des elektronischen Mautsystems für LKW der Beginn des Road Pricing für PKW's. Spitzenbeamte des Bundes haben dies bestätigt. Darüber hinaus dürften die Sozialdemokraten Gesetze, von denen sie sprechen,
nicht kennen. So ist im Bundesstraßenfinanzierungsgesetz (§2) ausdrücklich festgeschrieben, daß dem LKW-Road Pricing das PKW-Road Pricing zu folgen hat. Die alleinige Einführung des LKW-Road Pricings wäre nämlich eine Nullrunde.***

"Tatsache ist, daß das Road Pricing die Pendler unseres Landes bis zu 20.000 Schilling kosten würde und das ist eine unzumutbare Härte für unsere ohnedies schon genug geplagten Autofahrer. In der heutigen Zeit sind Flexibilität und Mobilität gefragt. Strategien, die das Autofahren unmöglich machen, sind daher sicherlich nicht gefragt", so Treitler weiter.

Treitler erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, daß sämtliche Waren, die mit dem LKW transportiert werden, durch die Einführung einer Maut verteuert würden. Das bedeutet für den Konsumenten unnötige zusätzliche Kosten. "Es wäre viel eher angebracht, daß sich die Anti-Pendler-Lobby der Sozialdemokraten endlich für den vernünftigen Weg einer Zweckbindung der Mineralölsteuer für wichtige Straßenprojekte, die derzeit in der Luft hängen, einsetzen würde."
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