Gebert: Flughafen Wien AG muß im Eigentum der öffentlichen Hand bleiben!

Übertragung der Anteilsrechte an die ÖIAG nur im Einvernehmen mit den Ländern Niederösterreich und Wien!

St. Pölten, (SPI) - Nach dem Vorliegen des Vortrages von Finanzminister Edlinger an den Ministerrat betreffend der Übertragung von weiteren Bundesbeteiligungen in das Eigentum der Österreichischen Industrieholding Aktiengesellschaft (ÖIAG) - hier ist auch der Bundesanteil an der Flughafen Wien Aktiengesellschaft angeführt - ist wohl die endgültige Entscheidung betreffend einer weiteren Auslagerung getroffen. "Im Interesse der Flughafen Wien Aktiengesellschaft, des Landes NÖ, der Beschäftigten und der Region Schwechat ist jedoch sicherzustellen, daß der Mehrheitsanteil an der Flughafen AG weiterhin in öffentlicher Hand bleibt", fordert der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert heute in einer Stellungnahme.****

"Aufgrund eines vorliegenden Syndikatsvertrages ist eine Übertragung der Bundesanteile nur im Einvernehmen mit den Miteigentümern, das sind die Länder Niederösterreich und Wien, möglich. Sollte es zu einer Übertragung an die ÖIAG kommen, so müßte sichergestellt werden, daß der Bundesanteil von der ÖIAG nicht später an Private veräußert wird und damit die Mitsprache in dieser wichtigen Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur der öffentlichen Hand praktisch entzogen wird", so Gebert.

So positiv die Nutzung des bei der ÖIAG bestehenden Know-hows im Beteiligungsmanagement ist, so wichtig ist die Wahrung der Interessen der Länder, der Beschäftigten sowie der gesamten Region Schwechat und ihrer Gemeinden. Österreich darf seinen Einfluß am Zentralflughafen Österreichs nicht leichtfertig aus der Hand geben Eine starke und entscheidende Mitbestimmung beim Flughafen Wien liegt im essentiellen Interesse aller", stellt Labg. Gebert abschließend fest.
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