FUCHS: VOLKSPARTEI IST REFORMMOTOR IN WIENER WOHNUNGSPOLITIK

Wien (ÖVP-Klub) - Die Wohnbauförderung sei eine ökonomi-
sche Notwendigkeit, unterstrich der Wohnbausprecher der Wiener Volkspartei, GR Georg Fuchs, in der heutigen Budgetdebatte des Wiener Gemeinderates, "weil ein großer Teil der Wohnungssuchen-
den außerstande ist, die Gestehungskosten einer Wohnung aus Eigenmitteln oder über den Kapitalmarkt zu bestreiten." Vor
allem junge Menschen benötigen daher eine Unterstützung. *****

Eine sinnvolle Wohnbauförderung müsse treffsicher sein, und
Fuchs bekannte sich namens der Koalitionsregierung zu diesem
Ziel. Die Volkspartei habe gerade im Wohnbauressort die Reform-bereitschaft der offiziellen Wiener Politik stark beflügelt.
"Seit die ÖVP mitregiert, ist die Eigentumswohnung nicht mehr benachteiligt. Bei den Eigenmittelersatzdarlehen wurde sie den Gemeinde- und Mietwohnungen gleichgestellt", unterstrich Fuchs.

Auch die Gewährung der Wohnbeihilfe in sanierten Althäusern ist ein Erfolg der Regierungstätigkeit der Volkspartei. Durch diese Maßnahme wird die Durchmischung in abgewohnten Stadtvierteln gefördert und Ausländerghettos aufgelöst.

Um Mißbrauch zu vermeiden und die Treffsicherheit der Förderun-gen zu garantieren, werden Förderungsnehmer alle fünf Jahre ihr Einkommen überprüfen lassen müssen.

Fuchs bezeichnete es als Erfolg, daß durch die Wohnungsbeschaf-fung im Stadtinneren verstärkt Jungfamilien geholfen werden
kann. Überdies werden mehr Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft geschaffen als im Tief- oder im Hochbau. "Wer hier keine neuen Akzente in der Wiener Wohnbaupolitik sieht, hat seinen Anspruch verwirkt, über Arbeitslosigkeit zu reden", erklärte Fuchs.

Heftige Kritik übte Fuchs in diesem Zusammenhang an der FPÖ,
der die Entwicklung der Wiener Wohnungspolitik nicht behagen
könne, weil ihr zusehends das Ausländerthema verlorengeht. Auch die Behauptung der Grünen, wonach des sich um Fehlinvestitionen handle, wies Fuchs zurück. "Wie ernst der Herr Pilz zu nehmen
ist, erkennt man daran, daß er ein Jahr gebraucht hat, um d'raufzukommen, daß in Wien die Neubau-Wohnleistung korrigiert wurde." Als unverantwortlich bezeichnete Fuchs die Wohnbaupoli-
tik des LIF, das rund 1.000 konsenslos errichtete Häuser er-satzlos abreißen will.

"Achtzig Prozent der Wohnungssuchenden werden durch das beste-
hende System versorgt. 15 Prozent brauchen eine Einstiegshilfe, fünf Prozent eine Dauerhilfe. Den beiden letzeren Gruppen ver-stärkt zu helfen, ist das Ziel unserer Wohnungspolitik. Wir brauchen mehr Treffsicherheit durch Schaffung echter Sozial-wohnungen", umriß Fuchs die Ziele seiner Politik. "Eine Gemein-dewohnung ist keine Sozialwohnung, wenn sie nicht mehr finan-zierbar ist." Daher muß es künftig Sozialwohnungen mit Bau-kostenanteil für die ganz Schwachen und Sozialwohnungen ohne Baukostenanteil bei stärkerer Förderungswürdigkeit geben.

"Wir brauchen verstärkt Mittel für die Armen, Jungen, die noch keine finanziellen Mittel haben. Wir brauchen ein neues Modell anstatt der alten Gemeindewohnungen", schloß Fuchs.

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