Besondere Jobinitiative für Jugendliche, Frauen und Ältere

In den ersten drei Monaten 485 Personen untergebracht

St.Pölten (NLK) - Die im September dieses Jahres gestartete Jobinitiative für Ju-gendliche, Frauen und ältere Arbeitnehmer in Niederösterreich greift: Bereits in den ersten drei Monaten
konnten im Rahmen dieser von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und LHStv Liese Prokop initiierten Aktion, die 14 konkrete Maßnahmen umfaßt, 485 Personen (davon 325 Frauen) vermittelt werden. Die Inititiative konzentriert sich dabei auf drei Bereiche: Aufnahmen
in und durch Firmen, im gemeinnützigen Bereich, etwa durch Gemeinden und Wohlfahrtsorganisationen, und beim Land. Pröll und Prokop zeigten sich in einem heutigen Pressegespräch optimistisch, daß das Ziel, bis Som-mer 1998 1.000 Arbeitsplätze für diese Problemgruppen zu schaffen, sogar über-schritten werde.

So konzentriert sich die Maßnahme "Job 2000" vorwiegend auf Langzeitarbeitslose im Alter zwischen 25 und 40 Jahren. Bis Ende
des Jahres sollen 50 Personen be-schäftigt werden. Erfolg zeigen unter anderem auch die Initiative für Arbeitslose über 50 Jahren sowie Maßnahmen für den Wiedereinstieg bzw. für die weitere Aufnahme von Kindergärtnerinnen. Eingeschlagen hat außerdem das Projekt "Flying Nannies", der Verleih von Kindergärtnerinnen als Babysitter. Zudem werden jugendliche Schul-absolventen Jobs beim Land angeboten, in den Pflegeheimen Pflegepersonal aufge-nommen
und auch Behinderte in den Landesdienst übernommen. Hier kritisierte Pro-kop vor allem die Tatsache, daß sich das Bundessozialamt zu wenig engagiere und auch die
Finanzierungszusage zurückgezogen habe. Ein besonderes Anliegen
ist dem Land die Lehrlingsbeschäftigung. Wie Pröll sagte, habe das Land bereits 58 Lehrlinge aufgenommen, die derzeit zu Kfz-Mechanikern, Tischlern, Installateuren, Druckern etc. ausgebildet werden. Insgesamt gäbe es in Niederösterreich derzeit 7.520 Lehrlinge. Auch die Zahl der Lehrverträge habe gegenüber 1996 um 3,5 Pro-zent zugenommen.

All dieses Initiativen sollen auch in Zukunft fortgesetzt
werden, um Jugendliche, Frauen und älteren Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei sei man natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und dem Arbeitsmarktser-vice
(AMS) angewiesen, betonten die beiden Spitzenpolitiker. Ende
Oktober gab es in Niederösterreich über 517.000 unselbständig Erwerbstätige, um ein Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres (österreichweit ein Plus von 0,4 Prozent). Auch die Zahl der Arbeitslosen liege in Niederösterreich unter dem Bundesdurchschnitt.

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