Frauen vor: Mehr Abteilungsleiterinnen im Landesdienst

Bis 2003 sollen 25 Prozent der Top-Jobs Frauen gehören

St.Pölten (NLK) - Die ersten Auswirkungen des Gleichbehandlungsgesetzes wer-den im Landesdienst demnächst spürbar sein: "Von den nächsten fünf Abteilungslei-tern, die es zu bestellten gilt, sollten zumindest zwei Frauen sein", erklärte heute Lan-deshauptmannstellvertreter Liese Prokop.

Das NÖ Gleichbehandlungsgesetz sieht für den Landes- und Gemeindedienst Maß-nahmen zur Frauenförderung am Arbeitsplatz vor. "Sowohl im Landesdienst als auch in den Gemeinden sind derzeit 55 Prozent aller Beschäftigten Frauen. In den leiten-den Positionen finden sich aber nur sehr wenige Frauen", erläuterte Prokop. Ziel sei, auf Basis des Gleichbehandlungsgesetzes bis 2003 zumindest 25 Prozent der Top-Jobs mit Frauen zu besetzen. Nach dem Gleichbehandlungsgesetz dürfen Frauen bei der Aufnahme in den öffentlichen Dienst und in der Karriere nicht benachteiligt wer-den.

Dr. Christine Rosenbach, seit Oktober Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes, wird im nächsten Jahr das erste Frauenförderungsprogramm für Niederösterreich bis 2003 präsentieren.

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