Preisverleihung beim 8. Internationalen Wettbewerb "Europas Jugend forscht für die Umwelt" in Leipzig / "Spannende" Rettung für einen Lebensraum

Leipzig (ots) - In Leipzig wurden heute die Preisträger des 8. Internationalen Wettbewerbs "Europas Jugend forscht für die Umwelt’geehrt. Gewinnerin des mit 8.000 DM dotierten ersten Preises wurde die 18jährige Engländerin Zoe Claire Bee für eine Forschungsarbeit, die entscheidend dazu beitragen wird, viele bedrohte Arten zu retten: Wenn Waschmittelreste die Oberflächenspannung von Gewässern zerstören, verlieren viele Lebewesen ihren Lebensraum. Mit Hilfe eines kleinen Insekts, des Teichläufers, ist es der englischen Forscherin gelungen, die Belastung von Gewässern zu bestimmen. Wird nämlich der Teichläufer vor dem sprichwörtlichen Untergang bewahrt, ist die Welt auch für viele andere Wasserbewohner in Ordnung. Wenn nicht, sollten wasserreinigende Mikroorganismen zum Einsatz kommen. - Den zweiten Preis des gemeinsamen Wettbewerbs der Stiftung Jugend forscht und der Deutschen Bank gewannen Andreas Rausch (18) und Patric Wedlich (18) aus Bayern für die Entwicklung einer umweltfreundlichen Methode zum Abbau von FCKW. Der Ozon-Killer ist als Reststoff noch in vielen Kühlgeräten enthalten. Den dritten Preis erhielt Dusan Strmcnik (18) aus Slowenien für seinen innovativen Entwurf eines umweltschonenden Rostschutzverfahrens.

Aus 32 europäischen Ländern waren die 88 engagierten jungen Umweltforscherinnen und -forscher am Donnerstag nach Leipzig gekommen, um sich hier dem Urteil der international besetzten Jury zu stellen. Wer sein Projekt bei Europas Jugend forscht für die Umwelt (Young Europeans' Environmental Research - YEER) präsentieren durfte, zählt in seinem Heimatland bereits zu den besten Nachwuchsforschern. Denn alle Teilnehmer dieses internationalen Finales sind Sieger nationaler Wettbewerbe.

Bundesforschungsminister Dr. Jürgen Rüttgers und Deutsche Bank-Vorstandssprecher Dr. Rolf-E. Breuer gratulierten den strahlenden Gewinnern von Geldpreisen im Gesamtwert von mehr als 20.000 DM und zahlreichen Forschungsreisen ins In- und Ausland. Zwölf Nachwuchsforscher errangen einen der begehrten Plätze beim 7. Internationalen Forschungscamp "Europas Jugend forscht für die Umwelt’ im September '98 in Jülich. Sechs Jugendliche können im Juni '98 am 5. Internationalen Kolloqium "Europas Jugend forscht für die Umwelt’ zum Thema ökologisches Bauen teilnehmen. In seiner Rede appellierte Bundesforschungsminister Dr. Jürgen Rüttgers an den Optimismus und die Tatkraft der jungen europäischen Forscherinnen und Forscher: "lch glaube, daß wir Menschen die Kraft besitzen, die weltweite Umweltzerstörung aufzuhalten. Wenn wir ein Verständnis entwickeln für eine Lebenswelt, die Mensch, Natur und Umwelt als Einheit begreift." Dr. Rolf-E. Breuer bekräftigte: "Hier ist die Generation versammelt, die in wenigen Jahren schon die Geschicke Europas bestimmen wird. Denn ökologische Erneuerung ist keine Frage der Ideologie, sondern neuer Ideen."

Alle Informationen zum Wettbewerb auch im Internet unter:
http://www.yeer.de

ots Originaltext: Europas Jugend forscht für die Umwelt
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Für Rückfragen:
Europas Jugend forscht für die Umwelt
Young Europeans’Environmental Research (YEER)
Tel.: (0341) 123-6321
oder
Tel.: (040) 4108594

Rückfragen bitte an News Aktuell Tel.: +49 40 4113-2850

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN/01