Schütz: Bedingungen für die EU-Osterweiterung - keine neuen Atomreaktoren mehr an Niederösterreichs Grenzen

Mit einer konsequenten Haltung viel für Niederösterreich erreichen!

St. Pölten, (SPI) - "Obwohl EU-Kommissär Franz Fischler immer wieder von den großen Chancen, aber wenig von den Risiken einer EU-Osterweiterung - insbesondere für Niederösterreich - spricht, könnten mit der Osterweiterung viele wichtige Forderungen niederösterreichischer Grenzgebiete durchgesetzt werden. Während die Menschen berechtigte Sorgen um die Sicherheit grenznaher Kernreaktoren haben, befürwortet der tschechische Energieversorger CEZ die Errichtung weiterer Atomreaktoren an Niederösterreichs Grenzen. Im Rahmen der Verhandlungen der Osterweiterung muß Österreich seine Standpunkte verstärkt einbringen - und auf ein Umdenken in der Energiepolitik und höhere Sicherheitsstandards drängen", so der Weinviertler SP-Labg. Adolf Schütz in einer Stellungnahme.****

"Neben der unbedingten Erfüllung weiterer Forderungen -beispielsweise der Angleichung der sozialen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen, des Lohnniveaus und der Eindämmung der grenzüberschreitenden Kriminalität - könnte Österreich im Rahmen der Beitrittsverhandlungen auf dem Gebiet der grenznahen Atomkraftwerke dringend notwendige Verbesserungen erreichen. Wir müssen als Mitgliedsland unsere starke Stellung unbedingt nützen -denn an Österreich und seiner Haltung führt in der EU betreffend der Osterweiterung sicher kein Weg vorbei", fordert Schütz eine konsequente Vertretung niederösterreichischer Interessen im Rahmen der Beitrittsverhandlungen.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN