Blochberger und Lembacher setzen Versicherungsschutz für Frostschäden durch

Niederösterreich, 22.11.1997 (NÖI) Dramatische Frostschäden im Weinviertel waren Anlaß für Landesrat Franz Blochberger und LAbg. Marianne Lembacher, beim Bund Hilfe für die existenzgefährdeten Weinbauern zu fordern. Diesem Anliegen ist nunmehr seitens des Bundes entsprochen worden.****

"Aufgrund der nunmehr erreichten Einigung auf Parlamentsebene wird es im Zuge einer Novellierung des Hagelversicherungs-Förderungsgesetzes und des Katastrophenfondsgesetzes ab dem Weinwirtschaftsjahr 1997 /98 möglich sein, einen durch Frost verursachten Schaden an eine Hagelversicherung zu den gleichen Bedingungen mitzuversichern. Das bedeutet, daß die für das Versicherungspaket 'Frost - Hagel' anfallenden Prämien zu 50%
( 25% Bund, 25% Land) von der öffentlichen Hand gestützt werden. Auf diese Art ist ein sehr guter Versicherungsschutz für unsere Weinbauern im Falle von Frostschäden möglich geworden", so Landesrat Franz Blochberger.

LAbg. Marianne Lembacher wies in diesem Zusammenhang darauf
hin, daß darüber hinaus auch Betriebe, denen in früheren Jahren existenzbedrohende Ernteausfälle durch Frostschäden erwachsen sind, entschädigt werden. So werden Ernteausfälle im Ausmaß von 65% der Ernte der Jahre 1991 bis 1995 gefördert. Im Frühjahr 1998 sollen dafür 42 Millionen Schilling an Fördergeldern zur Auszahlung gelangen. Die Finanzierung erfolgt zu 60% vom Bund und
zu 40% vom Land.

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