Betriebsbesuch Steyr Motorentechnik: Forschung und Innovation als Chance für die Wirtschaft

Entwicklungsarbeit aus St. Valentin ist technologischer Meilenstein in der Motorentechnik

St. Pölten, (SPI) - Im Rahmen der von den NÖ Sozialdemokraten forcierten Technologieoffensive besucht der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Dr. Hannes Bauer, eine Reihe von
innovativen und forschungsintensiven Unternehmen in Niederösterreich. Heutiges Ziel war die Steyr Motorentechnik GesmbH. in St. Valentin, welche mittlerweile im Bereich der "High-Tech-Motorentechnik" eine Spitzenposition in Europa und auch auf
dem Weltmarkt einnimmt. Hannes Bauer wurde von seinem langjährigen und persönlichen Freund, Generaldirektor Dr. Rudolf Streicher, empfangen und durch das Werk geführt. In St. Valentin beschäftigt man sich seit längerem mit der Direkteinspritzung von Dieselmotoren. Hohe Leistung bei sparsamen und somit kostengünstigen Verbrauch sind die Leitlinien der Forschungs- und Innovationstätigkeit in St. Valentin.****

Dem Unternehmen ist die Entwicklung eines Dieselmotors - des sogenannten M1-Motors - (3 - 6 Zylinder; zwischen 90 und 200 PS) gelungen, für welchen mittlerweile weltweite Anerkennung besteht. Von Japan, Rußland, Amerika bis zu unserem Nachbarn Deutschland reichen die Interessenten für diese Entwicklung auf dem Motorensektor. Man kann heute bereits sagen, daß in allen
wichtigen Märkten diese Technologie zum Einsatz kommt. Ein wesentlicher Durchbruch dieser bedeutenden Stellung in der Entwicklungsarbeit begründet sich in der Konzeption des
sogenannten "Monoblocks" - d.h. Zylinderblock und Zylinderkopf
sind nicht mehr getrennt, sondern aus einem Stück gegossen. Zylinderkopfdichtungen gehören bei den neuen "M1-Motoren" der Vergangenheit an. Die Ausstattungspalette der Motoren reicht von Pkws und Lkws (bis zu 7,5 Tonnen) bis hin zu Bootsmotoren,
insgesamt sind in der Motorenentwicklung 300 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Auch der Besuch beim benachbarten Traktorenwerk zeigt eine
positive Entwicklung durch die Kooperation mit dem US-Traktorenhersteller "CASE". In St. Valentin entsteht das europäische Forschungszentrum für Traktoren bis zu 150 PS Leistung, welches direkt mit der Forschungszentrum in Chicago verbunden sein wird. Durch die Kooperation konnte auch die Produktion verdoppelt werden, welche derzeit bei rund 7.000 Einheiten pro Jahr liegt.

"Niederösterreich hat aufgrund der Erfolge vieler solcher Unternehmen die Voraussetzungen, sich stärker zu positionieren und diese Entwicklung massiv zu unterstützen. Hier bestehen wirkliche Chancen, Ideen in innovative Produkte umzusetzen. Ich bin überzeugt, daß auch Forschungsanstrengungen in anderen Bereichen zu Unternehmensneugründungen führen", stellt Klubobmann Dr. Hannes Bauer fest. "Die Steyr Motorenwerke in St. Valentin und auch die Kooperation mit CASE sind gute Beispiele für die Sinnhaftigkeit einer Technologieoffensive in Niederösterreich. Wir müssen uns vermehrt bewußt sein, daß nur mit einer verstärkten Forschung und Innovation der hohe Ausbildungsstand unserer Beschäftigten genützt werden kann und wir damit im internationalen Wettbewerb weiter erfolgreich sein werden", so Bauer abschließen.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN