KEUSCH : DER "KAMERAD KAMMERRAT" IST UNTRAGBAR

Einstellung der FPÖ gegenüber den Lehrlingen ist ekelhaft

St. Pölten (SPI) Der angebliche Arbeitnehmervertreter, FPÖ-LAbg. Wolfgang Haberler, ist in den Reihen der Arbeiterkammerräte unerträglich geworden. Die ekelhafte Einstellung der FPÖ, die Lehrlinge als Läuse und Betriebsschädlinge verunglimpft, das AMS als Vermittlungsbüro für Sozialfälle die die Betriebe lahmlegen heruntermacht und der lernenden und arbeitenden Jugend generell Arbeitsunwilligkeit unterstellt, verlangt sofortige Konsequenzen, forderte Freitag SPÖ-Landtagsabgeordneter Eduard Keusch zu den Aussagen von FPÖ-Landtagsabgeordneten Wolfgang Haberler, der in
der Landtagssitzung vom 9. Oktober Lehrlinge aus arbeitsunwillige Läuse bezeichnet hatte und trotz sofortiger Aufforderung bis heute keine Worte der Entschuldigung gefunden hat. "Auf diesen unerträglichen Kameraden Kammerrat können wir verzichten", betonte Keusch.

Diese menschenverachtende Haltung hat nicht nur in der gesetzlichen Interessensvertretung der Arbeitnehmer nichts
verloren, es ist auch zu hinterfragen, inwieweit ein solcher
Mensch in einer gesetzgebenden Körperschaft akzeptiert werden
kann, so der SPÖ-Landtagsabgeordnete weiters. "Obwohl Haberler runde 5 Wochen Zeit hatte, diese widerliche Angelegenheit zu bereinigen, war kein Ton zu hören. Damit ist bewiesen, daß sowohl er als auch die gesamte FPÖ tatsächlich der Meinung sind, Lehrlinge wären arbeitsunwillige Läuse die Betriebe lahmlegen und das AMS verfolge nur das Ziel, durch das Einschleusen von Sozialfällen Betriebe zu ruinieren", stellte der SPÖ-Landtagsabgeordnete abschließend klar.
(Schluß)nk/ns

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