HÖGER : UNERTRÄGLICHE HALTUNG VON FPÖ-HABERLER

Für solche "Arbeitnehmervertreter" ist kein Platz in unseren Reihen

Wien (ÖGB-NÖ) Ein angeblicher Arbeitnehmervertreter, der Lehrlinge als Läuse bezeichnet die den Betrieb lahmlegen, sie als arbeitsunwillig verunglimpft und dem AMS unterstellt, prinzipiell nur Sozialfälle zu vermitteln, die ebenfalls den Betrieb
lahmlegen, hat keinen Platz in unseren Reihen. Diese Haltung ist unerträglich und zeigt in Wahrheit die tiefe Miß- und Verachtung der Arbeitnehmer durch die FPÖ, stellte Freitag der Landesvorsitzende des ÖGB-NÖ, Landeshauptmannstv. Ernst Höger, zu den Aussagen von Arbeiterkammerrat FPÖ-LAbg. Wolfgang Haberler in den Abendstunden der Landtagssitzung vom 9. Oktober klar, die
dieser trotz unmittelbarer Aufforderung bis heute nicht zurückgenommen hat - "Womit klargestellt ist, daß dies keine Entgleisung war, sondern der Grundhaltung Haberlers und der FPÖ entspricht. Aber selbst als Entgleisung wären diese Aussagen nicht hinzunehmen", betonte Höger.

Die Gründung einer Richtungsgewerkschaft mit dem Ziel, die solidarische Einheit und Überparteilichkeit des ÖGB zu unterlaufen und damit die Interessensvertretung der Arbeitnehmer zu schwächen, das offene Keilen von Geldern bei den Unternehmen um diese Richtungsgewerkschaft zu finanzieren und die Grundhaltung der angeblichen Arbeitnehmervertreter wie Haberler zeigen, daß es der FPÖ in Wahrheit nicht um Arbeitnehmerinteressen geht, sondern aus vordergründigen Zielsetzungen um Destabilisierung, Unterlaufen der bestehenden Interessensvertretungen und Schwächung des hervorragenden Systems des Zusammenspiels von ÖGB und AK als Standbeine der Arbeitnehmerinteressensvertretung, unterstrich der ÖGB-Landesvorsitzende.

Unsere arbeitende Jungend als Läuse zu bezeichnen ist nicht nur widerlich, sondern weist auf eine zutiefst menschenverachtende Einstellung hin. "Jemand der so denkt, ist kategorisch abzulehnen und zu meiden. Aber vor allem aus den Reihen der Arbeitnehmervertreter zu entfernen", schloß Höger.
(Schluß)nk/ns

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