Boeing rechnet damit, daß die meisten Bestellungen für Düsenflugzeuge internationaler Herkunft sind

Seattle (ots-PRNewswire) - Die Boeing rechnet damit, daß fast drei Viertel des Werts ihrer zukünftigen Bestellungen an Düsenflugzeugen von Kunden außerhalb Nordamerikas erstellt werden, sagte der Präsident der Boeing Commercial Airplane Group, Ron Woodard, am 20. November.

Woodard ließ den Seattle World Affairs Council wissen, daß die Boeing für die kommenden zwanzig Jahre einen weltweiten Markt an 16.160 Düsenflugzeugen mit einem Wert von 1,1 Billiarden Dollar voraussieht. Zweiundsiebzig Prozent der neuen Flugzeuginvestitionen innerhalb dieses Zeitrahmens werden von internationalen Kunden getätigt werden, sagte er.

"Unsere Zukunft hängt davon ab, gute Beziehungen in den vielen Ländern auf der ganzen Welt aufzubauen, in denen wir Geschäfte tätigen", meinte Woodard.

"Mit der Zeit kann man damit rechnen, daß die Boeing sich mehr für örtliche Wirtschaften auf der ganzen Welt einsetzt, und daß sie Möglichkeiten für Märkte anstrebt, wo auch immer sich solche ergeben", fuhr er fort. "Indem wir diese Möglichkeiten wahrnehmen, werden wir stärker und konkurrenzfähiger als je zuvor. Und genau das ist der Schlüssel zur Erhaltung von Arbeitsplätzen für unsere Beschäftigten und zur Erhaltung unseres Aktionärswerts".

Mit dem Hinweis darauf, daß "der internationale Markt jedem nützt", verwies Woodard auf Europa als der Region, die große Vorteile aus dem Verkauf von Boeings Düsenflugzeugen zieht. Er sagte, die Boeing Company (NYSE: BA) habe 436 Auftragnehmer in 19 Ländern in Europa. Und er fügte hinzu, daß die Boeing Commercial Airplane Group selbst sich dafür einsetzt, fast 14 Milliarden Dollar für europäische Auftragnehmer über die kommenden fünf Jahre auszugeben.

"Hört man der Debatte in Europa zu, so könnte der Eindruck entstehen, daß jeder Erfolg für die Boeing einem Verlust für Europa gleichkommt. Das ist ganz einfach nicht wahr", sagte er.

Woodard zielte auch auf das ab, was er einen "Mythos" in Europa nannte: Daß die Firma Boeing nach der Fusion so groß sei, daß sie eine Bedrohung für Europas Luft- und Raumfahrt darstelle.

"Wenn man einen Blick auf die zusammengefaßten Einkünfte für Boeing und McDonnell Douglas im Jahre 1996 wirft, und zwar im Gegensatz zu den zusammengefaßten Einkünften der Airbus Partnerfirmen, so wird man feststellen, daß jene der anderen zweimal so hoch sind wie unsere", sagte Woodard. "Ja, es stimmt, ein Gigant existiert, aber wir sind es nicht; es sind die zusammengefaßten Partner des Airbus Konsortiums".

Der vollständige Text mit Woodards Kommentaren kann unter:
http://www.boeing.com. abgerufen werden.

ots Originaltext: Boeing Commercial Airplane Group
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Rückfragen bitte unter:
Sean Griffin von der Boeing,
Tel: +1 425-237-5005.
Firmennachrichten auf Abruf: http://www.prnewswire.com oder
Fax: +1 800-758-5804, Durchwahl: 109119.
Web Site: http://www.boeing.com und http://www.boeingmedia.com.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRN/OTS-PRNEWSWIRE