Breininger: Schluß mit sozialistischen Klassenkampfparolen gegen das Arbeiten

"Können heißt nicht Müssen"

Niederösterreich, 21.11.97 (NÖI) Ein Ende der sozialistischen Klassenkampfparolen rund um die Diskussion um die Sonntagsöffnungszeit im Multiplex forderte heute LAbg. August Breininger. Falsche und völlig überzogene Aussagen der Sozialdemokraten haben die Bevölkerung verunsichert. So ist es immer die erklärte Forderung der Volkspartei Niederösterreich gewesen, daß alle Arbeitnehmerschutzbestimmungen eingehalten werden. Es ist nunmehr die Aufgabe des Sozialministeriums, daß das Arbeitsinspektorrat für diese Einhaltung sorgt.****

"Den Sozialdemokraten dürfte es darüber hinaus entgangen sein, daß die Sonntagsöffnung im Multiplex nichts Neues ist. So gibt es bereits über 200 niederösterreichische Gemeinden, darunter auch die Stadt Baden, wo die Öffnung an Sonntagen prinzipiell erlaubt ist. Außerdem befindet sich nur wenige Meter neben dem Multiplex die SCS, in der das Offenhalten ebenfalls gestattet ist. Niemand wird mit der Verordnung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gezwungen, zu arbeiten. Warum sollen Unternehmer, die arbeiten wollen, daran gehindert werden?", so der Abgeordnete weiter.

Breininger appellierte noch einmal mit allem Nachdruck an die Sozialdemokraten, endlich mit ihrer Strategie "Unternehmer am Unternehmen hindern" aufzuhören. Es schadet dies den Konsumenten, den Unternehmen, der Wirtschaft und damit auch den Arbeitnehmern
in unserem Land.
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