Filmindustrie begrüßt Novelle zum Filmförderungsgesetz

Forcierte Herstellungsförderung nach dem Erfolgsprinzip und Nachwuchsförderung stärken die österreichische Filmproduktion

Wien (PWK) - Der Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie begrüßt die geplante Novellierung des Filmförderungsgesetzes. "Sie trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit der österreichischen Filmwirtschaft auf dem Gebiete des Spiel- und Dokumentarfilmes zu stärken", erklärt der Fachverbands-Geschäftsführer Elmar Peterlunger. Wesentlich sei die verstärkte Möglichkeit der Herstellungsförderung nach dem Erfolgsprinzip, wobei als Erfolg sowohl künstlerischer als auch wirtschaftlicher Erfolg zu verstehen ist. "Diese Referenzfilmförderung ermöglicht es Produktionsfirmen neue und hoffentlich wieder erfolgreiche Filme teilzufinanzieren". ****

Die Verkleinerung der Auswahlkommission auf fünf Mitglieder bringt eine Straffung bei der Mittelvergabe mit sich. Wenngleich das Intendantenprinzip nicht expressis verbis eingeführt wurde, so sei doch eine klare Abgrenzung der Verantwortung zwischen Auswahlkommission, Kuratorium und dem Direktor - als letztendlich für die Mittelvergabe Verantwortlichen - vorgesehen, so Peterlunger.

Positiv vermerkt der Fachverband auch, daß künftig der Film-Nachwuchs besser gefördert wird. So können kleinere Projekte zustande kommen, die den Schritt in die professionelle Filmproduktion erleichtern.

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Dr. Elmar Peterlunger

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