Gruber: Michalitsch pflegt betreffend Fakten zu Mariazellerbahn absolute Desinformation!

Selbst im Landesverkehrskonzept untergräbt VP NÖ jede Bemühung um Attraktivierung der Gebirgsstrecke!

St. Pölten, (SPI) - "Während die NÖ Sozialdemokraten arbeiten und für die Bevölkerung und die Gemeinden Leistungen erbringen, scheint die VP NÖ weiter auf bloße Propaganda zu setzen. Seit Jahren untergräbt die VP Niederösterreich alle Bemühungen für die Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes für die "Schönste Spur ins Alpenvorland". So hat sich die ÖVP NÖ auch dezidiert gegen die Forderung der SPÖ NÖ gewandt, der Wiederaufnahme des Güterverkehrs zwischen Schwarzenbach und Gußwerk eine höhere Priorität zuzuordnen. Tatsache ist, daß die Mariazellerbahn ohne die Bemühungen der SPÖ NÖ und der St. Pöltner Sozialdemokraten bereits seit Jahren eingestellt wäre", stellt St. Pöltens Labg. Karl Gruber in einer Stellungnahme zu heutigen Aussagen des VP-Labg. Michalitsch fest.****

Erfreulicherweise sei es gelungen, mit der Anschaffung der
modernen und attraktiven Triebwagen dem Personenverkehr wieder
neue Impulse zu verleihen. So sind die neuen Garnituren ein attraktives Angebot für die Pendler und Schüler, wobei seitens der ÖBB auf steigende Fahrgastzahlen verwiesen werden kann. Allerdings - eine Bahn mit reinem Personenverkehr zu betreiben ist - aufgrund der sehr hohen Infrastrukturkosten - nur in wirklichen Tourismus-Schwerpunktgebieten möglich. Bei der Mariazellerbahn liegen die Zukunftschancen eher in einer sinnvollen Kombination von Personen-und Güterverkehr. "Für die Aufrechterhaltung des Personenverkehrs sind weitere Verzögerungen bei der Wiederaufnahme des Güterverkehrs allerdings ein Damoklesschwert - denn die Kostensituation wird sich weiter verschärfen und jenen Stimmen -also auch der VP NÖ - Vorschub leisten, welche die Bahn gänzlich einstellen wollen", so Gruber.

Bei der VP NÖ scheint es derzeit politisch opportun zu werden, auf mittlerweile längst laufende Verhandlungen und Bemühungen aufzuspringen. So finden seitens der SPÖ NÖ und der St. Pöltner Sozialdemokraten bereits seit Monaten Gespräche und Kontakte betreffend eines Gesamtkonzeptes statt. Auch zwischen SP-Labg.
Karl Gruber und der steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic
gab es bereits wiederholt informelle Gespräche. Die beiden Politiker sind sich ob der dringen Verbesserungen für die Mariazellerbahn einig und setzten entsprechende Initiativen in
ihren Ländern. Von einem Labg. Martin Michalitsch war bei diesen Kontakten jedoch keine Spur! Während die VP NÖ auf einen längst abgefahrenen Zug aufspringen möchte (um offenbar ihre jahrelangen Versäumnisse zu kaschieren), können die NÖ Sozialdemokraten schon auf entsprechende Konzepte und einhergehende Erfolge verweisen.
Den Bemühungen um den Personenverkehr folgte die Anschaffung moderner und leistungsfähiger Triebwagengarnituren, den Anstrengungen um den Güterverkehr beispielsweise die Bereitschaft von Bahnfreunden, tausende freiwilliger Arbeitsstunden für die Revitalisierung der Gebirgsstrecke einzubringen.

"Die Kritik Michatlisch´s in Bezug auf die Triebwagengarnituren geht naturgemäß völlig ins Leere. Die österreichische Ingenieurskunst hat Prototypen hergestellt - selbstverständlich müssen Prototypen laufende Verbesserungen erfahren, um eine optimale Konzeption zu erreichen. Der Lächerlichkeit preisgegeben hat sich der selbsternannte Eisenbahnfachmann jedenfalls mit
seiner Feststellung, daß die Triebwagen "für einen Güterverkehr völlig ungeeignet sind". Selbstverständlich sind Personenverkehrsgarnituren für den Güterverkehr ungeeignet! Wechselaufbauten mit Personengastzellen und Ladeflächen gehören -wie selbst speziellem Eisenbahnwissen nicht mächtige wissen
sollten - noch nicht zum Ausrüstungsstand der Österreichischen Bundesbahnen", stellt SP-Labg. Karl Gruber abschließend fest. (Schluß) fa

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