Arbeitszeit in den Krankenhäusern:

Ärzte akzeptieren Angebot des Landes

St.Pölten (NLK) - "In den rund einjährigen Verhandlungen zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz war es immer unser Ziel, die spitalsärztliche Versorgung sicher zu stellen. Und das war uns
auch sehr viel Geld wert!" Das erklärte Landesrat Edmund Freibauer zur heutigen Verhandlungsrunde zwischen dem NÖ Gesundheits- und So-zialfonds und der Ärztekammer, in der endlich Einigung erzielt wurde. Die Ärzte haben das Angebot des Landes akzeptiert. Sie werden somit für ihre Mehrdienstleistungen - Überstunden, Sonn-und Feiertagsdienste - künftig jährlich 63 Millionen Schilling mehr erhalten, einschließlich des Arbeitgeberanteiles ergeben sich für das Land und die Gemeinden Mehraufwendungen von 78 Millionen Schilling. Zu den Spannungen in den letzten Wochen stellte
Freibauer fest: "Die deutlich Aussage von Landeshaupt-mann Dr.
Erwin Pröll hat offenbar auch den Ärzten den Ernst der Situation klarge-macht, sodaß sie an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sind und es nunmehr im Interesse der Patienten zu diesem positiven Abschluß der Verhandlungen gekommen ist." Das Verhandlungsergebnis stellt auch klar, daß es eine Rufbereitschaft in den Spitälern nur dort geben wird, wo sie auch die Ärzte für vertretbar halten.

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