Keusch: Ausbau der B 121 - Realisierung ist zumindest nähergerückt!

SPÖ fordert eine Vorziehung der wichtigen Baumaßnahmen

St. Pölten, (SPI) - "Noch kein richtiges Aufatmen - aber zumindest wurde die Hoffnung genährt, daß betreffend der Verkehrsprobleme entlang der Bundesstraße B 121 zwischen Amstetten und Weyer mittelfristig Lösungen realisiert werden können. Die Erhöhung der Prioritätsstufe der Umfahrung Kematen, die Berücksichtigung entsprechender Ausbaumaßnahmen bis nach Waidhofen/Ybbs - mit teilweiser Fahrbahnverbreitung auf 3 Spuren - sowie die Aufnahme
des Projektes "Umfahrung Böhlerwerk" kennzeichnen jedenfalls eine positive Entwicklung zur Verwirklichung jahrelanger Forderungen
der betroffenen Pendler und Anrainer", stellt der Amstettner SP-Labg. Eduard Keusch in einer Stellungnahme fest.****

Die B 121 zwischen Amstetten und Waidhofen/Ybbs ist seit langem völlig überlastet. Dies dokumentieren auch Untersuchungen des KfV, das beispielsweise bei einer Verkehrszählung im Bereich Kematen/Böhlerwerk mehr als 12.000 Fahrzeuge in 24 Stunden - davon 8 Prozent Lkw-Anteil - registriert hat. Die SPÖ-Politiker der Region setzen sich daher seit langem für Kapazitätserweiterungen und für Umfahrungen ein. Im nun überarbeiteten NÖ Landesverkehrskonzept konnten nach mehreren Verhandlungsrunden mit den verantwortlichen Verkehrsplanern die erwähnten Verbesserungen durchgesetzt werden. Durch eine Umfahrung Kematen könnten beispielsweise mehr als 9.000 Fahrzeuge aus dem Ortskern
abgeleitet werden.

"Als größerer Wermutstropfen muß jedoch der Zeithorizont gesehen werden - denn mit dem aktuellen Prioritätenkatalog (z.B. die Umfahrung Böhlerwerk mit Priorität 3) kann nicht davon ausgegangen werden, das in den nächsten zehn Jahren mit einer Realisierung zu rechnen ist. Das ist nicht zu akzeptieren - weder im Interesse der staugeplagten Pendler, noch der verkehrs- und abgasgeplagten Anrainer. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls auf eine beschleunigte Realisierung der genannten Verkehrsmaßnahmen drängen, wobei festgestellt werden muß, daß, wenn das "Nadelöhr" Böhlerwerk weiter bestehen bleibt, der Stau nur nach Böhlerwerk verlagert werden würde und die zeitlich früher geplanten Verbesserungsmaßnahmen für die B 121 wirkungslos blieben. Die Landesregierung und die Verkehrsplaner sind daher aufgefordert,
eine parallele sowie eine beschleunigte Realisierung des "Ausbaukonzeptes B 121" zu forcieren", schloß Labg. Eduard Keusch. (Schluß) fa

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