Fitch und IBCA stufen Merrill Lynch nach Nachricht über Kauf von Mercury als'AA' ein

New York (ots-PRNewswire) - Die AA' bevorrechtigte Schuld der Merrill Lynch & Co., Inc. (Merrill Lynch), die AA-nachrangige Schuld, die AA- Vorzugsaktien und die F-1+-Beurteilung der kurzfristigen Handelspapiere werden von der Fitch bestätigt. Die Beurteilung folgt auf Merrill Lynchs Bekanntgabe ihres Abkommens zum Erwerb von Mercury Asset Management (Mercury) für rund 5,5 Milliarden Dollar in bar. Die Übernahme wird finanziert durch einen Zusammenschluß von Barguthaben, langfristigen Verschuldungen und Vorzugsaktien.

Gleichzeitig wird IBCAs langfristige Beurteilung von Merrill Lynch aktualisiert auf AA' von AA- als Bestätigung für den Fortschritt, den die Firma in den letzten Jahren gemacht hat bei der Verbesserung ihres Finanzprofils und der Stärkung ihrer Franchise. Die Fitch und die IBCA haben ein Rahmenabkommen über eine Fusion unterzeichnet. Bei Abschluß der Fusion werden die separaten Beurteilungen der Merrill Lynch zu kombinierten Beurteilungen der Fitch und IBCA.

Die Beurteilungen spiegeln Merrill Lynchs anhaltende starke Rentabilität und ihr Niveau der Marktdurchdringung, solide Franchise bei Institutionen und im Einzelhandel, gut gestreute Einkunftsquellen und eine große Grundlage an Vermögenswerten von Kunden. Die Belange im Zusammenhang mit der Übernahme und die Herausforderung einer solchen Integration waren zentral, ebenso auch der relativ hohe Wert der Transaktion, der annähernd 5 Milliarden Dollar an Goodwill schaffen wird. Die Fitch und die IBCA erwarten, daß die Firma Abstand nehmen wird von weiteren großen Übernahmen, bis die Mercury-Transaktion vollkommen aufgefangen ist.

Man rechnet damit, daß die Übernahme Merrill Lynchs Franchise bei der Vermögensverwaltung unterstützen wird. Die Mercury hat ihren Hauptsitz im Vereinigten Königreich und ist einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit mit 178 Milliarden Dollar an verwalteten Vermögenswerten, den Assets Under Management (AUM). Die Kundenbasis der Firma besteht größtenteils (ungefähr 88% von AUM) aus institutionellen Kunden, einschließlich 900 Versorgungsfonds im Vereinigten Königreich. In den vergangenen Jahren vermeldete die Mercury sehr gut finanzielle Ergebnisse, wobei sie hauptsächlich von den steigenden Inflows an Aktiva und der soliden Investment-Leistung profitierte. Für die sechs Monate, die mit dem 30. September 1997 endeten, vermeldete die Firma ein Nettoeinkommen in Höhe von 105 Millionen Dollar, bei 320 Millionen Dollar an Einkünften. Mercurys grundlegende Stärken bei der Verwaltung von internationalen Vermögenswerten und Versorgungsfonds-Vermögenswerten ergänzen Merrill Lynchs bestehende Kapazitäten auf den Märkten für US-Kapitalanlagegesellschaften und näher bestimmte Vermögenseinlagen. Zudem wird die Merrill Lynch in der Lage sein, Mercurys internationale Fonds an ihre US-Kunden im Verbund zu verkaufen. Diese Synergien werden die Merrill Lynch aller Voraussicht nach als eine der führenden globalen Firmen bei der Vermögensverwaltung positionieren.

In den ersten neun Monaten des Jahres 1997 verdiente die Merrill Lynch den Rekordbetrag von 1,44 Milliarden Dollar, während ihre Kapitalrendite 28,0% betrug. Die Leistung der Firma spiegelt die sehr guten Ergebnisse bei allen Aspekten ihrer Geschäfte, einschließlich Eigenkapital und Risikoübernahme bei Schulden, Vergütungen und wiederholter Gebühren bei der Vermögensverwaltung.

Das gesamte Eigenkapital der Merrill Lynch betrug am 26. September 1997 7,8 Milliarden Dollar und die gesamte Kapitalisierung (langfristige Verschuldung plus Eigenkapital) betrug 48,4 Milliarden Dollar. Wie schon erwähnt wurde die Kapitalisierung gewissermaßen vermindert durch die Übernahme von Goodwill in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Es wird damit gerechnet, daß Mercurys wertsteigernde Gewinne und Cash Flows Merrill Lynchs Kapitalisierung unterstützen, was zudem verstärkt wird durch die starke Beschränkung beim Aktienrückkauf-Programm der Firma.

ots Originaltext: Fitch Investors Service
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