Niederösterreich hat die meisten Arbeitsunfälle:

AUVA-Berater helfen, Unfällen vorzubeugen

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich passieren die meisten Arbeitsunfälle: Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). So kamen 1996 auf 10.000 Versicherte 609 Arbeitsunfälle. Zum Vergleich: In Wien passierten im gleichen Verhältnis 433 Unfälle und im Burgenland 521. Der nie-derösterreichischen Wirtschaft entstand dadurch einen Schaden in Höhe von rund 463,8 Millionen Schilling. Ein Schaden
von 247,2 Millionen Schilling wurde nur durch die Ausfallstunden verzeichnet. Besonders viele Arbeitsunfälle gibt es in den
Bezirken St.Pölten, Mödling und Amstetten. Beispielsweise gibt es in St.Pölten (Stadt und Land) 3.337 Betriebe mit 46.079 Arbeitnehmern. Im Vorjahr ereigneten sich insgesamt 3.630 Arbeitsunfälle.

Die AUVA startet aus diesem Grund nun die Aktion "Minus 10 Prozent im Betrieb", bei der AUVA-Berater den Betrieben bei der Unfallvorbeugung und -verhütung zur Seite stehen. Landesrat Ewald Wagner ist von dieser Aktion sehr angetan: "Wir müs-sen weiterdenken: Bei Unfällen stehen vor allem der Gesundheitszustand und die Pflegebedürftigkeit der Betroffenen im Vordergrund." Natürlich seien Unfälle in der Freizeit oder im Straßenverkehr das größte Problem. Doch wenn man Unfälle in Be-trieben mit entsprechenden Maßnahmen eindämmen könne, so müsse diese Chance unbedingt genützt werden. Wagner: "Wie überall gilt auch hier:
Vorbeugen ist besser als heilen."

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