Angewandte Kunst in der Wirtschaftskammer

Maderthaner fordert Wirtschaft zum Dialog mit der Kunst auf

Wien (PWK) - "Ich sehe die Politik als Mittler zwischen Mäzen und Künstler und glaube, daß Kunst den öffentlichen Raum braucht, um ihre Wirksamkeit zu entfalten", bedankte sich der Wiener Kulturstadtrat Peter Marboe beim "Team Frohner-Maderthaner" am Dienstag abend im Haus der Wirtschaft anläßlich der Eröffnung der Ausstellung "Annäherungen", die er als Symbol für eine tragfähige Partnerschaft von Wirtschaft und Kunst bezeichnete. Bereits zum zweiten Mal präsentieren die KunstAktionen der Wirtschaftskammer Österreich Werke von Studierenden der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. "Der Ausstellungstitel beinhaltet einen Auftrag an die österreichische Wirtschaft, sich intensiv mit der Kunst auseinanderzusetzen und den Dialog mit jungen Künstlerinnen und Künstlern zu suchen", betonte WKÖ-Präsident Leopold Maderthaner bei seiner Begrüßung. ****

Diesmal werden Gemälde und Grafiken aus den Meisterklassen für Malerei Prof. Adolf Frohner und der Lehrkanzel für Theorie und Anwendung der Grafik Prof. Sigi Schenk ausgestellt. Die KunstAktionen gibt es seit 1994, mit dem Ziel, eine Stätte der Begegnung zwischen Kunst und Wirtschaft zu schaffen. Im Vordergrund steht vor allem die Förderung junger Künstler, denen die Wirtschaftskammer eine Präsentationsmöglichkeit bietet. "Die Art des Umganges der Wirtschaft mit der Kunst ist auch ein wichtiger Gradmesser dafür, wie es einer Gesellschaft und ihrer Wirtschaft geht", bekräftigte Maderthaner. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, so der Präsident, müßten die Unternehmer Signale setzen. Denn es sei eine Tatsache, daß die Kreativität der Künstler eines Landes Schlüsse auf die Innovationskraft seiner Wirtschaft zuläßt.

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