Keusch: Strassers Stellungnahme zur ÖSPAG an Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten!

Hunderte Mitarbeiter verlieren ihre Jobs - und VP-Strasser versucht damit politisch zu punkten!

St. Pölten, (SPI) - "Während LHStv. Ernst Höger redlich bemüht war, die Arbeitsplätze bei der Firma ÖSPAG in Wilhelmsburg zu retten und in vielen Gesprächen mit der Gemeinde, der AK, den Personalvertretern, dem ÖGB und auch dem Land NÖ versucht wurde, die Geschirrproduktion in Österreich zu halten, versucht Strasser nun aus der Katastrophe für die Beschäftigten politisches Kapital zu schlagen. Ein solches Vorgehen ist nicht nur an Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten, es zeigt die Verachtung der VP Niederösterreich gegenüber den Beschäftigten und ihren Sorgen und Ängsten", stellt SP-Labg. Eduard Keusch, langjähriger Vorsitzender des Betriebsausschusses der Böhler Ybbstal-Werke, heute in einer Stellungnahme fest.****

"Während Strasser & Co. sich in Wilhelmsburg nicht einmal gezeigt haben, vertreten die NÖ Sozialdemokraten die Meinung, daß jedenfalls um jeden Job in Niederösterreich gekämpft werden muß -dabei muß man auch einkalkulieren, daß man verlieren kann. Im Unterschied zu VP Niederösterreich, welche sich solche Auseinandersetzungen von Unternehmern und Beschäftigten immer aus ihrer "neoliberalen Wirtschaftsloge" ansieht, sieht sich die SPÖ NÖ mit den Beschäftigten im Kampf um ihre Arbeitsplätze und ihre Rechte im Einklang. Abschließend sei nur an die Adresse Strassers die Frage erlaubt, wie er denn das zugegebenermaßen geringe Engagement des Landes zur Erhaltung der ÖSPAG-Arbeitsplätze in Wilhelmsburg - dokumentiert durch Stellungnahmen von Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann - sieht", so Keusch in
Richtung des VP-Politikers.
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