Pendleroffensive für Niederösterreich:

Bauer will verstärkte Verknüpfung von Straße und Schiene

St.Pölten (NLK) - Eine zeitgerechte und bedarfsorientierte Nahverkehrspolitik for-derten heute NÖ SP-Klubobmann Dr. Hannes Bauer und der Verkehrssprecher der SPÖ, Nationalratsabgeordneter Rudolf Parnigoni. Vor allem der öffentliche Verkehr müßte verbessert und modernisiert werden. "Immerhin pendeln täglich fast 150.000 Niederösterreicher nach Wien", betonte Bauer. Nach Ansicht der SP sollten Bahn-Projekte wie der Ausbau der Pottendorferlinie oder der Ostbahn rasch realisiert wer-den. Intervallverdichtungen seien vor allem auf der Südbahn sinnvoll. Bis 2010 sind für diese Vorhaben insgesamt 74 Milliarden Schilling vorgesehen, wobei
weitere 4,4 Milliarden Schilling im Wiener Raum und 4 Milliarden Schilling für den Westbahnaus-bau benötigt werden. Bauer: "Da die Zahl der Pendler noch steigen wird, wollen wir die Pünktlichkeit und das Fahrplanangebot verbessern, für bequemere Züge und Bahnhöfe sorgen und natürlich verstärkt Park & Ride-Anlagen (P & R) errichten." In Niederösterreich sollen laut Vertrag mit dem
Bund bis zum Jahr 2000 19.000 bis 22.000 P & R-Anlagen für Autos gebaut werden. "Im Interesse der Pendler ist es not-wendig, Straße und Schiene besser zu verknüpfen", argumentierte Bauer.

Rudolf Parnigoni sprach sich außerdem dafür aus, für Lkw das Road-Pricing einzu-führen. Grund: Durch die Einführung der Vignette habe sich die "Quersubventionierung"von Pkw auf Lkw
weiter erhöht.

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