Elektrounternehmen verlagert Produktion nach Schrems

Pröll und Gabmann besuchten Felten & Guilleaume

St.Pölten (NLK) - Auch das gibt es: Österreichs bedeutendster Hersteller von Schutzschaltergeräten, Felten und Guilleaume (F & G), verlagert einen Teil seiner Kunststoffproduktion ab Frühjahr 1998 von Griechenland nach Schrems. In die Adap-tierung der neuen Halle werden 50 Millionen Schilling investiert. F & G ist seit 50 Jah-ren in Schrems ansässig und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter. Außerdem werden in einer Lehrwerkstätte 50 Lehrlinge zu Schlossern, Elektrikern, oder Werkzeugmachern ausgebildet.

"Ein Unternehmen, das die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich nützt, und derart erfolgreich wirtschaftet, muß vor den Vorhang gebeten werden", meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei einem Betriebsbesuch bei F & G. Niederösterreich habe bereits entscheidende Schritte bei der Verfahrensbeschleuni-gung gesetzt, was besonders den Unternehmen zugute komme. "In Niederösterreich werden 61 Prozent aller Gewerbeverfahren
innerhalb von 6 Monaten abgewickelt", unterstrich Pröll. Zum Vergleich: Österreichweit werden durchschnittlich nur 22 Pro-zent der Verfahren in diesem Zeitraum erledigt. Die Verfahrenskonzentration trage entscheidend dazu bei, die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe zu erhalten, betonte Pröll. Nach den Worten Prölls wird alles getan, um den Wirtschaftsstandort Nieder-österreich weiter zu attraktivieren. "Wir werden die Infrastruktur vor allem in den Be-reichen Verkehr und
Kommunikation ausbauen." Landesrat Ernest Gabmann be-zeichnete F &
G als Paradeunternehmen. Niederösterreich sei beim Bürokratieabbau federführend und biete daher ein besonders unternehmerfreundliches Klima.

Schrems ist für F & G die Zentrale des "Know hows" bei Prüfeinrichtungen und Au-tomaten. Das Unternehmen kann in Niederösterreich heuer einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Schilling erwarten. F & G ist in 15 Ländern der Welt, unter ihnen China und Brasilien angesiedelt.

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