Installateure: immer weniger Aufträge

Auftragsbestände im 3. Quartal um 1,5 Wochen gesunken Produktivität steigt

Wien (PWK) - Die heimischen Sanitär- und Heizungsinstallateure bekommen immer weniger Aufträge. Laut einer Umfrage des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung (IfG) ist der durchschnittliche Auftragsbestand der Betriebe im III. Quartal 1997 um rund 1,5 Wochen gegenüber dem Vorjahr gesunken und liegt jetzt nur noch bei 10,5 Wochen. Im Burgenland sowie in Oberösterreich fiel der Rückgang mit 3,2 bzw. 3,7 Wochen deutlich stärker aus. ****

Der öffentliche Auftragsanteil ist hingegen von 12 Prozent auf 13 Prozent gestiegen. Die Auftragseingangserwartungen der Betriebe für das IV. Quartal sind per Saldo pessimistisch, haben sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert. 23 Prozent der Sanitär- und Heizungsinstallateure erwarten sinkende (im Vorjahr 31 Prozent), 16 Prozent steigende Auftragseingänge (im Vorjahr 15 Prozent).

Nur im Burgenland überwiegt der Anteil der Optimisten (25 Prozent) den Anteil der Pessimisten (22 Prozent). Die derzeitige Geschäftslage wird noch positiv eingeschätzt. 35 Prozent der Unternehmer und Unternehmerinnen bezeichnen die Geschäftslage als gut, bzw. 42 Prozent als saisonüblich. Im Folgequartal rechnen weniger Betriebe mit einer guten Geschäftslage als im Vorjahr. Im Durchschnitt planen die Betriebe ihren Personalstand nicht zu verändern.

Die jüngste Untersuchung des (IfG) zeigt, daß sich die Ertragssituation der Sanitär- und Heizungsinstallateure 1995/96 im Vergleich zu 1994/95 etwas entspannt hat. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Prozent des Umsatzes) beträgt für das Jahr 1995/96 durchschnittlich 1,08 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet dies, daß ein Betrieb mit zehn Millionen Schilling Umsatz einen Gewinn von öS 108.000,- erwirtschaftet. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht müßte die Umsatzrentabilität jedoch größer als 3,2 Prozent sein.

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