Bürgernähe als Verwaltungsprinzip

Pröll: Kein Dorf zu klein, kein Problem zu groß

St.Pölten (NLK) - "Im Land Niederösterreich ist die Nähe von Politik und Verwaltung zum Bürger nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern Realität." Das betonte Landes-hauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radionsendung "Forum NÖ". Die Aus-stellung von Führerscheinen und Reisepässen innerhalb eines Tages, die Abwicklung von Wohnbauförderungen in kürzestmöglicher Zeit und die Entrümpelung von überal-teten Gesetzen und Verordnungen seien nur einige Beispiele dafür.

Er habe ganz bewußt das Motto "Näher zum Bürger - schneller zur Sache" ausge-geben. Eine moderne Landesverwaltung müsse ein Dienstleistungsbetrieb mit Filialen im ganzen Land sein. Eine moderne Landesverwaltung habe auch einen klaren Auf-trag: "Die Verwaltung muß für den Landesbürger da sein und nicht der Landesbürger für die Verwaltung. Wir haben daher auch die Zentrale in St.Pölten als ein Regie-rungs- und Verwaltungszentrum
aufgebaut, das auf dem letzten technischen Stand ist. Das ist wichtig, denn erst das ermöglicht es, rasch, unbürokratisch, kostengünstig und bürgernah die Anliegen der Bürger zu erledigen."

Bürgernähe verlangt Pröll aber nicht nur von seinen Beamten, sondern auch von sich selber. Darum besuchte er im Laufe eines Jahres auch tausende Veranstaltun-gen im Land. "Darauf lege ich größten Wert, denn so erfahre ich am besten, wo den einzelnen der Schuh drückt. Mir ist kein Dorf zu klein, aber auch kein Problem
zu groß."

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