Nebenerwerbsbauern die dominierende Form bäuerlichen Wirtschaftens

Einkommen in der Landwirtschaft stark unter Druck geraten

St. Pölten, (SPI) - Rund 2/3 der österreichischen Agrarfläche liegt in Berggebieten. Im europäischen Vergleich ist die österreichische Landwirtschaft nach wie vor kleinbetrieblich strukturiert - und in vielen Gebieten Österreichs sind die sogenannten Nebenerwerbsbauern die dominierende Form bäuerlichen Wirtschaftens. In manchen Gebieten (Burgenland und Grünland, Berggebiete, Alpenbereich) gibt es bereits 90 bis 100 Prozent Nebenerwerbsbauern. Aufgrund des Auslaufens der degressiven Übergangszahlungen nach dem EU-Beitritt im Jahre 1995 sind die Einkommen sehr stark unter Druck geraten. Im Zuge dieser Gegebenheiten und neuer Herausforderungen im Rahmen der EU-Agrarpolitik sehen die SPÖ-Bauern einen dringenden Handlungsbedarf.****

Gefordert werden eine Landwirtschaftsförderung, die Obergrenzen
bei den Beihilfen vorsieht, die eine soziale Staffelung bei den Einkommentransfers umsetzt und ökologische Auflagen in der Produktion finanziell belohnt. Diese Forderungen können mit Bündnispartnern auf europäischer Ebene durchaus erreicht werden. "Diese Ziele gilt es zu formulieren und vehement zu vertreten.
Eine neue Agrarpolitik ist im Interesse der österreichischen und europäischen Konsumenten und besonders auch im Interesse der österreichischen bäuerlichen Betriebe dringend notwendig", fordern die SPÖ-Bauern bei ihrer Bundeskonferenz in St. Pölten.
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