Havelka warnt europäische Umwelt-u. Verkehrsminister vor City-Tod

Verkehrsforum der Wirtschaft und der Fahrzeughandels präsentieren umweltfreundliche Stadtfahrzeuge im Rathaus

Wien (PWK) - "Ein Aussperren des Individualverkehrs aus den Stadtzentren würde das Aussterben der Stadtkerne zur Folge haben", warnte Heinz Havelka, Vorsteher des Bundesgremiums des Fahrzeughandels, am Donnerstag die - anläßlich der ECE-Konferenz anwesenden - europäischen Umwelt- und Verkehrsminister. Gemeinsam mit dem Verkehrsforum der Wirtschaft wurde den Ministern, die mit der U-Bahn vom Konferenzzentrum gekommen waren, um den Vertrag zur Verbannung des Individualverkehrs aus den Innenstädten zu unterzeichnen, im Arkadenhof des Wiener Rathauses ein Querschnitt von umweltfreundlichen, bereits am Markt befindlichen Benzin-, Diesel-und Elektroautomobilen präsentiert. ****

Havelka bekräftigte abermals, wie notwendig Park&Ride-Systeme, Unterflurstraßen, moderne Verkehrsleitsysteme, aber auch ein maßvoller Straßenbau seien. Künstliche, sinnlose Verkehrserschwernisse, so Havelka, würden die Kaufkraft und damit auch das Leben aus einer Stadt verbannen. Besonders unterstrich der Bundesgremialvorsteher die 3-Punkte-Resolution, die vom Verkehrsforum der Wirtschaft im Rahmen des "NGO-Forum" eingebracht wurde:

- Die Klarstellung, daß Verkehr kein Selbstzweck ist und daher nicht ohne großen Schaden für das gesamte Sozialgefüge geopfert werden kann.

- Die Klarstellung, daß funktionierende Zentren ausreichende Verkehrsversorgung und damit sowohl attraktiven öffentlichen als auch, durch Verkehrsbauten und Telematik geleiteten, motorisierten Individualverkehr brauchen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christoph Wychera
Tel: 50105 DW 3330

Wirtschaftskammer Österreich

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK