Sivec: Einkommensentwicklung und Arbeitsmarktsituation fordern Sofortmaßnahmen von Bund und Land

SPÖ fordert das Vorziehen von Infrastrukturmaßnahmen und Neuverhandlungen mit Brüssel

St. Pölten (SPI) - "Die aktuelle Entwicklung der Einkommenssituation - wie in einer aktuellen Studie der AK NÖ belegt - spiegelt die kritische und alarmierende Entwicklung der globalen Arbeitsmarktsituation im Bezirk Gänserndorf wider. Neben dem Abbau tausender Jobs durch die OMV, in der Zuckerindustrie,
der Fa. Siemens, von Eskimo Iglo und der Bundesbahn muß der Bezirk nun auch eine Einkommensrückgang und damit einhergehend einen Kaufkraftverlust verkraften", stellt der Weinviertler SP-Labg. Herbert Sivec in einer heutigen Stellungnahme fest.****

"Die Republik, das Land Niederösterreich und die EKO Plus sind aufgefordert, dieser Entwicklung massiv entgegenzutreten und Maßnahmen zu ergreifen, damit die vergangenen Aderlässe egalisiert werden können. Betriebsansiedelungen, Vorziehen von Infrastrukturmaßnahmen (beispielsweise aus dem NÖ Landesverkehrskonzept) sowie die von den NÖ-Sozialdemokraten geforderte Ausweitung des 5b-Fördergebietes auf den ganzen Bezirk wären hier ein wirkungsvoller Sofortmaßnahmenkatalog. Vor allem hinsichtlich der Ausweitung des 5b-Fördergebietes sind Nachverhandlungen mit Brüssel eine absolute Notwendigkeit und sollten von den verantwortlichen Politikern in Bund und Land
sofort in Angriff genommen werden", so Herbert Sivec.

Weiters kommt in der Globalbetrachtung dem Projekt des Donau-Oder-Elbe-Kanals eine wichtige Bedeutung zu. Nicht nur würde dieses Projekt für die Region hunderte Arbeitskräfte bringen, auch die lokale Wirtschaft würde wichtige Impulse erhalten. Diese länderübergreifende Infrastrukturmaßnahme würde die lokale Standortqualität des Weinviertels heben und den Bezirk Gänserndorf wieder mehr Chancen eröffnen. Deshalb muß auch auf eine rasche Verwirklichung dieser Maßnahme durch den Bund und das Land Niederösterreich gedrängt werden", schloß Labg. Herbert Sivec. (Schluß) fa

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