Gehrer: Mehr Selbständigkeit für Österreichs Museen Bundesministerin eröffnete MAK-Ausstellung KILENGI

Wien (OTS) - "Die Museenlandschaft in Österreich steht vor
großen Herausforderungen. Ziel ist es daher, den Museen mehr Selbständigkeit zu geben und ihnen eine Vollrechtsfähigkeit zu ermöglichen", so Elisabeth Gehrer, Bundesministerin für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten bei der Eröffnung der Ausstellung KILENGI gestern abend im MAK – Österreichischen Museum für angewandte Kunst. ****

"Der Erfolg eines Museums oder einer Ausstellung im
herrschenden Wettbewerb läßt sich nicht nur an den Besucherzahlen messen. Hohe Besucherzahlen sind allerdings nichts Negatives. Die Besucher müssen sich im Museum mit für sie spannenden und interessanten Fragen auseinandersetzen", so Gehrer weiter. Ein Museum brauche einerseits qualitativ hochwertige Angebote und andererseits Angebote, die von Menschen gerne wahrgenommen werden. Die richtige Mischung sei der Schlüssel zu echten Qualitätskriterien. "So wird das Museum zu einem lebendigen Ort,
wo nicht nur Information geboten wird, sondern auch Kommunikation stattfindet. Die Ausstellung KILENGI ist ein gutes Beispiel dafür. Diese Ausstellung ermöglicht Schülern einen Einblick in die Vielfältigkeit der afrikanischen Lebensweise. Das ist für uns alle, die wir die Bilder aus Afrika kennen, wichtig", so die Ministerin. Die Ausstellung zeigt vom 12. November 1997 bis 18. Jänner 1998 200 Objekte traditioneller afrikanischer Kunst aus der Privatsammlung von Walter Bareiss.
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