LR Freibauer zur Spitalsärzteproblematik

Auseinandersetzung nicht auf dem Rücken der Patienten

St.Pölten (NLK) - "Ich bedaure sehr, daß die Spitalsärzte die Verhandlungen über die Umsetzung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes abgebrochen haben, ob-wohl vor einem Monat nur mehr ein einziger Forderungspunkt offen war", erklärt Lan-desrat Edmund Freibauer, der dem Verhandlungsteam angehörte.

Die Vertreter des Landes und der Gemeinden haben bei den Verhandlungen signa-lisiert, daß auch dieser Punkt (Sonntagsnachtdienste) lösbar wäre. Allerdings nur im Rahmen der angebotenen zusätzlichen 63 Millionen Schilling für die betroffenen rund 1.300 Ärzte.

Freibauer: "Bei allen unterschiedlichen Standpunkten zum Thema Arbeitszeit und höheren Zulagen für Ärzte muß außer Streit stehen, daß die Qualität der spitalsärztli-chen Betreuung der Patienten nicht leiden darf." Hiezu gebe es zwei Alternativen: ei-nerseits Betriebsvereinbarungen mit den Ärzten samt Abgeltung ihrer Mehrdienstlei-stungen; andererseits aber auch - bei Scheitern der Verhandlungen - die Aufnahme zusätzlicher Ärzte zur Erfüllung der Arbeitszeitgesetze an allen Spitälern.

Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds wird sich heute nachmittag in einer Sonder-sitzung mit diesen Alternativen befassen.

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