REDL / ÖGJ-NÖ : OMV ERFOLG VON ÖGB-VORSITZENDEN HÖGER

Wer zum Teufel ist dieser Nowohradsky ?

Wien (ÖGB-NÖ) Daß die OMV zwanzig zusätzliche Lehrlinge aufnimmt, wie der Landesvorsitzende des ÖGB-NÖ, Landeshauptmannstv. Ernst Höger, heute mit OMV-Generaldirektor-Stellvertreter Dr. Walter Hatak vereinbart hat, als Etappensieg
der NÖVP verkaufen zu wollen, ist angesichts des monatelangen Widerstands des Wirtschaftsministers maximal Ausdruck einer ungeheuerlichen Frotzelei der Lehrstellensuchenden, betonte
Dienstag der Landessekretär der niederösterreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ-NÖ), Franz Redl, der unter Bezugnahme auf die ÖVP-Selbstbeweihräucherung durch einen Landtagsabgeordneten die Frage erhob, "wer zum Teufel ist dieser Novohradsky, den man
bei keiner Verhandlung je gesehen hat"?

Daß die OMV nunmehr zwanzig Lehrlinge zusätzlich aufnimmt, geht auf den Einsatz des Landesvorstzenden des ÖGB-NÖ zurück und ist deshalb auch dessen Verdienst. "Während sich ÖGB-NÖ, ÖGJ-NÖ und AK-NÖ für die Schaffung von 50 zusätzlichen Ausbildungsplätzen durch das BFI eingesetzt hat, hat der der NÖVP entstammende Wirtschaftsminister dieses Vorhaben monatelang blockiert. Um dem
ein Ende zu machen, bildet die OMV nun auf Grund des Einsatzes Högers selbst 20 zusätzliche Lehrlinge aus, wofür der OMV und Hatak im Namen der Lehrstellensuchnden zu danken ist", erinnerte
der Landessekretär der ÖGJ-NÖ.

Worin das Handeln der NÖVP besteht, wenn sich Höger und Hatak einigen, sei dahingestellt. Dann aber noch zu bejubeln, daß durch diese Lösung keine öffentlichen Gelder mehr notwendig sind, ist vor dem Hintergrund der angeblichen Job- und Ausbildungsoffensiven von Pröll und Prokop, die zum überwiegenden Teil vom AMS und damit aus Geldern der Arbeitslosenversicherung finanziert sind - in
machen bereichen zahlt das Land nur rund 3 Prozent ! dazu - ein klares Indiz für den billigen Versuch eines offensichtlich ahnungslosen Abgeordneten die Früchte der Arbeit anderer zu
ernten, kritiserte Redl abschließend.
(Schluß)nk/ns

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