HÖGER : ABBRUCH VON VERHANDLUNGEN IST KEINE LÖSUNG

Erwarte mir Ende der Verunsicherung im Gesundheitsbereich

St. Pölten (SPI) Der Abbruch von Verhandlungen ist keine Lösung und ich erwarte mir ein Ende der Verunsicherung im Gesundheitsbereich. Es geht um eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung im Interesse einer bestmöglichen Versorgung der Patienten. Landesrat Ewald Wagner hat gemeinsam mit den SPÖ-Gemeindevertretern und dem SPÖ-Klub ein Modell erarbeitet, das in der morgigen Sitzung des NÖGUS endlich eine Lösung bringen soll, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Dienstag zur Umsetzung des neuen Spitalsärztegesetzes. "Ich erwarte mir auch von der NÖ-Ärztekammer eine ebenso verantwortungsbewußte und lösungsorientierte Vorgangsweise, wie sie der Gesundheitslandesrat an den Tag legt", appellierte Höger.

Das Wagner-Modell basiert auf den Verhandlungen der letzten Monate, entspricht den Vorstellungen der Finanzierbarkeit und
kommt auch weitestgehend den Wünschen der Ärztekammer entgegen. Es wird morgen im Zuge der NÖGUS-Verhandlungen diskutiert und hoffentlich beschlossen werden, unterstrich der
Landeshauptmannstv. "In Wahrheit geht es um nichts anderes, als
die Wünsche der Ärztekammer hinsichtlich der Arbeitszeit und deren Entlohnung, mit den finanziellen Möglichkeiten der Spitalserhalter im Interesse einer bestmöglichen medizinischen Versorgung der Bevölkerung unter ‘einen Hut’ zu bringen", stellte Höger klar.

Daß diese Verhandlung nicht leicht ist, liegt auf der Hand, "aber letztendlich wird und muß sich das hohe Verantwortungsbewußtsein, das die Ärztekammer in den letzten Jahren bewiesen hat, niederschlagen. Das Wagner-Modell mit seiner ausgewogenen Berücksichtigung beider Interessen und dem Ziel einer bestmöglichen medizinischen Versorgung bietet dafür eine gute Grundlage", betonte Höger abschließend.
(Schluß)nk/ns

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