Resolution des US-Kongresses Scientology betreffend wird weiter behandelt

Scientology-Sprecher: "Amon ist an Intoleranz kaum zu überbieten"

Wien/Washington (OTS) - "Amon's Haltung ist an Intoleranz kaum zu überbieten", kommentierte heute Scientology-Sprecher Andreas Böck den Versuch des "Sektenbeauftragten", den amerikanischen Kongreß zu unterstellen, er billige das deutsche Vorgehen gegenüber der Scientology Kirche. "Die Vereinigten Staaten haben in den letzen Jahren mehr als deutlich gemacht, daß sie die Diskriminierung gegenüber Scientology und anderen religiösen Minderheiten in Deutschland eindeutig ablehnen, dies zeigen allein die drei letzen Menschenberichte des US-State Departement". "Es ist eine Schande, daß Amon das Amt eines Menschenrechtssprechers einer Regierungspartei bekleidet", so Böck weiter.

Tatsache ist, daß am Sonntag der US-Kongreß im Zusammenhang mit einer Anfrage zur Resolution Nr. 22 weitere und tiefgehendere Anhörungen über die Diskriminierungen von religiösen Minderheiten in Deutschland forderte.

Die Abstimmung am Sonntag berühten nicht die wesentliche Punkte der Resolution Nr. 1 des Hauses. Der Inhalt der Resolution war erneut überprüft worden und wurde mit einer Dreiviertelmehrheit der Stimmen des Komitees für Internationale Beziehungen am 31. Oktober an das Plenum verwiesen. In der Resolution werden unter anderem die Aktionen und Aussagen politischer Vertreter auf Bundes-, regionaler und lokaler Ebene bedauert, die eine Atmosphäre von Intoleranz gegen bestimmte religiöse Minderheiten hervorgerufen haben".

Das Repräsentantenhaus hat sich vorerst gegen eine sofortige Verabschiedung der Resolution entschieden. Das bedeutet, daß das Haus die Resolution nicht mehr in den letzen Tagen der laufenden 1. Sitzung des 105ten Kongresses behandeln wird. Statt dessen wird man sich mit der Resolution nach der Weihnachtspause erneut beschäftigen.

Die Kirche begrüßt die Entscheidung des Kongresses insofern, da sie dem Kongreß die Gelegenheit bietet, sich nähere über die Umstände zu informieren. Wie die Scientology Kirche International in Los Angeles mitteilte, herrsche unter den US- Kongressabgeordneten großes Interesse daran, mehr über den Menschenrechtsterror, dem Minderheitsreligionen in Deutschland ausgesetzt sind, zu erfahren.

"Amon mißbraucht nun den US-Kongreß für seinen Privatkrieg und fordert zugleich mehr "Mut", um gegen Scientology nach deutschem Vorbild zu hetzen", so Böck. "Mut, werter Herr "Sektenbeauftragter", bedeutet jedoch nicht, Feindbilder zu erzeugen, zu dämonisieren und andere für seine Zwecke zu mißbrauchen", schloß Böck.

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