Muzik. Bei VP endet Privatengagement vor der eigenen Haustür

Wird Pröll nun glühender Verfechter von mehr öffentlicher Wirtschaft?

St. Pölten, (SPI) - "Bei der Niederösterreichischen Volkspartei enden die Bekenntnisse nach mehr Privatengagement in der öffentlichen Verwaltung offenbar vor der eigenen Haustür - oder vor dem Rockzipfel des politischen Einflusses. Nicht anders ist
das neuerliche Eintreten des Landeshauptmannes gegen eine Privatisierung des niederösterreichischen Straßendienstes - eine der vielen schwarzen Bastionen in der Landesverwaltung - zu interpretieren", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, zu den gestrigen Aussagen Prölls aus Anlaß der Grundsteinlegung der Straßenmeisterei in Laa/Thaya fest.****

"Während die VP ansonsten nicht müde wird, die Privatisierungstrommel zu rühren, steht sie nicht an, sich beispielsweise in Sachen Straßenmeistereien an Peinlichkeiten selbst zu übertreffen. So ist Wirtschaftslandesrat Gabmann vor wenigen Wochen für mehr Engagement Privater bei der Straßenerhaltung eingetreten - dies war allerdings im Zusammenhang eines Treffens mit den Initiatoren des Autofahrervolksbegehrens. Offensichtlich bekommt in Niederösterreich jeder genau das von der Volkspartei und ihrem Landeshauptmann Pröll zu hören, was er gerade gern hört und politisch vorteilhaft ist - zumindest bis zu den Landtagswahlen. Das sich beispielsweise bei Verkehrsfragen selbst Regierungsmitglieder ständig widersprechen, zeigt den minderen Stellenwert, welche eine ehrliche und für das Land vorteilhafte Politik in der VP NÖ genießt", schloß Labg. Hans Muzik.
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