Kautz: Die Gemeinde als "Lehrherr" ist zu forcieren!

Gemeinden dürfen nun - sollen aber auch - verstärkt Lehrlinge ausbilden!

St. Pölten, (SPI) - Der Bürgermeister wird zum Lehrherren. Die Gemeinden dürfen und sollen in Zukunft verstärkt auch Lehrlinge ausbilden. Dazu wurde nicht nur ein neues Berufsbild geschaffen -daß des Verwaltungsassistenten - die Bundesregierung hat mit ihrem "Lehrlingspaket" auch die Voraussetzungen geschaffen, das Lehrstellenangebot zu erhöhen. In den niederösterreichischen Gemeinden gibt es bereits zahlreiche Initiativen auf diesem Gebiet
- allerdings herrscht noch eine gewisse "Schwellenangst" vor dem "Bürgermeister als Lehrherren".****

"Von 800 Mio. Schilling im Vorjahr wurden die Fördermittel des Arbeitsmarktservices für den Kampf gegen die
Jugendarbeitslosigkeit auf 1,4 Milliarden im Jahr 1997
aufgestockt. Viele Unternehmen haben bereits die Zeichen der Zeit erkannt und bieten mehr Lehrstellen an - wie z.B. die ÖBB oder die Fa. Voith in St. Pölten. Jedoch auf Gemeindeebene nähern sich die Verantwortlichen den neuen Möglichkeiten eher mit relativer Vorsicht. So könnten die niederösterreichischen Gemeinden bereits sogenannte "Verwaltungsassistenten" ausbilden, wobei es Umstiegsmöglichkeiten zwischen diesem neu geschaffenen Berufsbild und dem Lehrberuf des Bürokaufmanns geben wird, welcher derzeit ohnehin sehr stark überlaufen ist", stellt SP-Labg. Herbert Kautz heute in einer Stellungnahme fest.

"Um den Jugendlichen diese neue Chancen zu eröffnen sind die Bürgermeister Niederösterreichs aufgerufen, dieses neue Berufsbild nach der Maßgabe ihrer Möglichkeiten in ihren Gemeinden anzubieten. Nur wenige Gemeinden (derzeit ca. 140 Lehrlinge in NÖ-Gemeinden) nützen bisher die Möglichkeit der Lehrlingsausbildung -es sollten jedenfalls mehr werden! Gerade in Bezug auf
Anstrengungen für unsere Jugend sollten alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen - nicht nur um Hoffnung zu geben, sondern auch um die Verantwortung für jene Generation wahrzunehmen, welche die Wirtschaftsleistung unseres Landes im nächsten Jahrtausend tragen wird", apelliert Labg. Kautz an die niederösterreichischen Gemeinden.
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