NIKE gibt Revision von Fabrik mit Zulieferungsauftrag in Vietnam durch Dritte heraus

Beaverton, Oregon (ots-PRNewswire) - Führungskräfte der NIKE (NYSE: NKE) gaben am 7. November die genauen Einzelheiten ihrer Kontrollvorgänge durch die Hände Dritter bekannt, indem sie eine vollständige unabhängige interne Revision einer vietnamesischen Zulieferer-Fabrik herausgaben, die von der internationalen Wirtschaftsprüfungsfirma Ernst & Young durchgeführt wurde. Die Wirtschaftsprüfung wurde im November letzten Jahres durchgeführt und NIKE im Januar 1997 vorgelegt.

Traditionsgemäß befolgt NIKE die Vertrauensvereinbarungen mit ihren Zulieferern bezüglich des Kontrollvorgangs, die Wirtschaftsprüfung wurde jedoch an die Medien weitergegeben, und NIKE beschloß, die Möglichkeit zur detaillierten Schilderung ihres Überwachungsprozesses und der Schritte zu nutzen, die die Firma unternommen hat, um dem Inhalt der Wirtschaftsprüfung zu entsprechen.

"Diese Wirtschaftsprüfung demonstrierte die Integrität und Stringenz unseres Überwachungsprozesses durch Dritte", sagte Vada Manager, Senior Manager für die Public Relations Abteilung bei NIKE. "Einige wenige haben uns dafür kritisiert, sie nicht für die Durchführung unserer Kontrollvorgänge zu bezahlen und die Unabhängigkeit von Wirtschaftsprüfungsunternehmen wie Ernst & Young und Price Waterhouse in Frage gestellt. Es sei noch einmal deutlich gesagt, daß dieser Bericht keine Schönfärberei ist. Durch die in dieser Wirtschaftsprüfung zitierten Empfehlungen und die Schritte, die NIKE zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unternommen hat, wird deutlich, daß unser System funktioniert".

Sofort nach Erhalt des Berichts hat NIKE die folgenden Schritte unternommen, um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fabrik einzuleiten:

- die Firma reduzierte die Zahl der Überstunden deutlich und begrenzte die maximale Wochenarbeitszeit auf 60 Stunden

- sie verbesserte das Lüftungssystem beträchtlich

- sie stellte sicher, daß die Arbeiter die angemessene Schutzausrüstung erhielten, einschließlich Sicherheitsgläsern, Schutzbrillen, Handschuhen, Ohrstöpseln und Masken

- sie verdreifachte die Kapazität von medizinischen Einrichtungen, verdoppelte die Anzahl des medizinischen Personals und verordnete Training für die Gesundheitsfürsorge

Die Wirtschaftsprüfung berichtete zudem darüber, daß die Fabrik in Übereinstimmung mit den vietnamesischen Gesetzen operiert und den Gesundheits- und Sicherheitsstandards in einer Anzahl von Fällen entsprach. Die besonders hervorgehobenen Bereiche waren Löhne, chemische Lagerung, die Gesundheit der Beschäftigten und Sicherheitsmaßnahmen. Bei den Löhnen stellte es sich so dar, daß jenen Beschäftigten, die in die Untersuchung aufgenommen wurden, der von der Regierung geforderte Mindestlohn in Höhe von 40 Dollar monatlich gezahlt wurde, wobei der Durchschnittslohn bei 45 Dollar lag. Die Firma berichtete weiterhin, daß Chemikalien isoliert gelagert wurden, fernab von den Arbeitsplätzen und gut belüftet. Instruktionen für Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen wurden deutlich lesbar an Maschinen angebracht und die Sicherheits- und Verhaltensregeln sind ebenfalls gut angebracht und lesbar.

"NIKE war die erste Firma in unserer Branche, die eine fortlaufende unabhängige Überwachung in Anspruch nimmt, und dies seit 1994, weil uns die Gesundheit unserer Arbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz wichtig ist", sagte Dusty Kidd, der Direktor von NIKEs Labor Practices. "Diese wirkungsvollen Wirtschaftsprüfungen von seiten Dritter führen uns in Bereiche, in denen wir Druck ausüben müssen, um zu gewährleisten, daß Verbesserungen durchgeführt werden".

Die Ernst & Young führt Wirtschaftsprüfungen bei Zulieferer-Fabriken von NIKE seit dem Jahre 1994 durch. Die Tae Kwang Fabrik in Bien Hoa City in Südvietnam wurde im April 1995 gebaut. Sie begann mit der Produktion von Mai bis Juli 1995. Von NIKE in abschließender Arbeit fertiggestellte Schuhe wurden im August 1995 versandt. Die gesamte Arbeitskraft betrug im Dezember 1996 ungefähr 10.000 Mitarbeiter.

NIKE hat ihre eigene Web Site im Internet für jene Menschen eingerichtet, die sich dafür interessieren, über ihre Arbeitspraktiken etwas zu erfahren: www.nikeworkers.com

Zusammenfassung der Wirtschaftsprüfung von Ernst & Young

Als Teil von NIKEs fortlaufenden Kontrollvorgängen durch unabhängige Dritte legte die Wirtschaftsprüfungsfirma Erst & Young einen Bericht auf der Grundlage einer Wirtschaftsprüfung vor, die beim Zuliefer-Hersteller für Fußbekleidung Tae Kwang Vina Industrial Ltd. Co. (VT) durchgeführt wurde. Die Firma hat ihren Sitz in der Bien Hoa Industrial Zone II, Bien Hoa City, Vietnam, in der Nähe von Ho Chi Minh City. Der Bericht wurde auf Anfrage von NIKE aufgestellt und der Produktion und Arbeitsleitung bei NIKE im Januar 1997 vorgelegt.

Tae Kwang Vina, eine Firma in koreanischem Besitz und Betrieb, wurde im April 1995 gegründet. Die Produktion begann im Juli 1995, die ersten Exportsendungen im August 1995. Der Bericht wies auf ein Personal von annähernd 10.000 Beschäftigten im Dezember 1996 und auf ein Durchschnittsalter von 18 bis 24 Jahren hin.

Laut Bericht besteht die Standard-Wochenarbeitszeit in Vietnam aus acht Stunden täglich, sechs Tagen die Woche, oder 48 Stunden die Woche. Die maximale erlaubte Überstundenanzahl beträgt 200 Stunden je Arbeiter pro Jahr, oder ungefähr 40 Minuten täglich. Der Bericht wies auf Überstundenarbeit bei den Abteilungen Schnitt, Nähen und Fertigung hin. Für jede Überstunde wird eine Überstundenrate von 150 Prozent angewandt.

Die Wirtschaftsprüfung von Ernst & Young berichtete darüber, daß die Fabrik die in Vietnam gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen bezüglich der Sicherheits- und Gesundheitsstandards in einigen Bereichen einhielt und in anderen Mängel aufwies.

Löhne

- Die überprüften Beschäftigten erhielten Löhne in Höhe von ungefähr 40 US-Dollar (monatlicher Mindestlohn für diese Provinz). Der durchschnittliche Basislohn beträgt monatlich 45 US-Dollar.

- Gehalt und Überstundenentschädigung werden pünktlich bezahlt und Jahresurlaub angemessen gewährt.

- Sozialversicherung, Krankenversicherung und Einkommensteuer werden gemäß den gesetzlichen Bestimmung einbehalten.

- Die Gewerkschaften werden von Management und Arbeitern organisiert.

Einhaltung der Bestimmungen für Produktionsstätten und Müllentsorgungssystem

- Die Unterbringungen für die chemische Lagerung erfolgen isoliert und fernab von Arbeitsplätzen, mit guter Belüftung.

- Die Fabrik befolgte strenge Prozeduren bei der Lagerung von chemischem Methylbenzol:

-Lagerung fern von Hitze in einem isolierten Lager; zum Gebrauch bestimmte Methylbenzol-Container werden fern vom Produktionssortiment gelagert.

-Vermeidung von Kontakt mit Augen, Haut und Bekleidung. Vermeidung von Dampfeinatmung. VT setzt fest, daß Benutzer Anweisungen lesen und befolgen müssen, die an den Containern angebracht sind.

-Lagerbereich wird kühl, trocken und gut belüftet gehalten.

Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten

- Leichter Zugang zu den Feuerlöschern mit Ausnahme der Bereiche Cafeteria und Heizkesselunterbringung.

- Örtliche Feuerwehr hält periodisch wiederholte Feueralarm-Übungen ab.

- Es gibt eine Feuerwehr von 60 Beschäftigten in der Fabrik und regelmäßiges Training.

- Anweisungen für den Brandfall sind gut angebracht und für die Beschäftigten leicht lesbar.

- Anweisungen für die Benutzung der Maschinen sind angemessen, an den Maschinen angebracht (in vietnamesisch und koreanisch) und leicht lesbar für die Benutzer.

- Allgemeine schriftlich festgehaltene Sicherheitsbestimmungen sind angebracht und lesbar.

- Elektrizität und Sicherungskästen sind gut gewartet und installiert.

In der unten aufgeführten Tabelle zeigt die erste Spalte die Bereiche an, bei denen die Ernst & Young Wirtschaftsprüfung befand, daß sie nicht gemäß den anzuwendenden Gesundheits- und Sicherheitsstandards ausgeführt waren. Die zweite Spalte weist auf die Schritte hin, die die Fabrik und NIKE unternommen haben, um die Mängel zu beheben.

Ernst & Young Wirtschaftsprüfung: von NIKE unternommene
Kritik und Empfehlungen Schritte zur Behebung der

bemängelten Zustände bei der Wirtschaftsprüfung von Ernst & Young

-Notierte 48 Fälle, in denen von den -Im April 1997 hatte die Arbeitnehmern verlangt wurde, länger Fabrik NIKEs Ver-
zu arbeiten als maximal erlaubt haltensvorschriften (nicht

mehr als 60 Stunden die Woche) und die vietna-mesichen Gesetze bezüglich der Einhaltung von Arbeits-zeiten (durchschnittlichen), einschließlich monatlicher Überstunden, genau befolgt. -VT Nachtschicht-Arbeitszeiten betragen
derzeit 8 Stunden (7 Arbeitsstunden und
1 Ruhestunde). VT Gehaltszahlungen für
Nachtschicht-Arbeiter wird berechnet
aus 7 Stunden, multipliziert mit 135
Prozent des Tageszeit-Lohns und einer
Ruhestunde, multipliziert mit 100
Prozent des Tageslohns. Das
vietnamesische Gesetz legt fest, daß
die eine Stunde Ruhezeit mit 135 Prozent
des Tageslohns multipliziert werden sollte.

-Die Belüftung entspricht nicht den -Im März 1997 verbesserte Standards. Durch den Mischvorgang in NIKE die Belüftung der Läden chemischen Lagerstätten arbeitet das und der Cafeteria. Die Ventilationssystem nicht effektiv und Umwandlung von Methylbenzol bedarf der Reparatur, um den Staub und anderen Lösungsmitteln an schädlichem chemischem Puder zu auf chemischer Basis bis zur reduzieren. Fertigung auf Wasserbasis

von Fußbekleidungsprodukten leistete ebenfalls einen Beitrag zu verbesserter Lüftung und verminderten Atmungsproblemen.

-Im P.U. Shop muß der schädlichen
Rauchentwicklung
(verursacht durch Methylbenzol)
mehr Beachtung geschenkt werden.

-Es sollten Maßnahmen bezüglich

der Lagerung, der Handhabung
und des Gebrauchs von Methylbenzol
in Angriff genommen werden.

-Es gibt allgemeine schriftliche Bis zum Zeitpunkt des SHAPE-Sicherheitsbestimmungen, für alle Reports im September 1997 Bereiche, leicht lesbar. Dennoch stellte NIKE schon sicher, sind besondere Anweisungen für. daß regelmäßiges Sicherheitsvorkehrungen an Sicherheitstraining
solch gefährlichen Orten wie der stattfand.
Presse, dem Mischbereich und den
Walz-Abteilungen nicht angemessen
angebracht. Die Beschäftigten in
diesen Bereichen müssen durch die
Sicherheitsbestimmungen angewiesen
werden.

-Das medizinische Personal wurde als NIKE hat Maßnahmen
nicht ausreichend erachtet, um dem ergriffen, um zu gewähr-gesamten Personal gerecht zu werden. Leisten, daß jährliche

Gesundheitsuntersuchungen
bei allen Beschäftigten durchgeführt werden.

-Mehr als die Hälfte der Bis zum SHAPE-Report

im September 1997 hat NIKE Beschäftigten in den Bereichen sichergestellt, daß die Mischen, Walzen, P.U. Stockfit, Arbeiter mit angemessener Beschichtung und TPR tragen keine Schutzausrüstung wie Sicher-angemessene Schutzkleidung (Masken heitsgläsern und
und Handschuhe). Schutzbrillen, angemessenen

Handschuhen, Schutzbeklei-dung für die Füße, Lärmschutz und Atemschutz- masken versorgt wurden.

-Die Mehrheit der Feuerlöscher ist -Der SHAPE-Report vom
gut zugänglich mit Ausnahme jener September 1997 sagt aus, daß in der Cafeteria und dem Heizkessel- die meisten Feuerlöscher bereich. angemessen gekennzeichnet

und zugänglich sind. Sie werden routinemäßig überprüft.

Sollten Sie Interesse an NIKEs Pressekonferenz zu diesem Thema haben, die am Freitag, den 7. November 1997 stattfand, rufen Sie bitte die unten angegebenen Nummern an. Die Anrufstelle ist 48 Stunden verfügbar ab 19.00 Eastern Standard Time am 7. November. Der Zugangscode für Anrufe aus den USA und dem Ausland lautet: 3386698:
US: Tel: +1 800-633-8284
International: Tel: +1 303-248-1201

ots Originaltext: NIKE, Inc.
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