US-amerikanische Direktinvestitionen im Ausland stabilisieren sich nach einer Serie von ruckartigen Anstiegen laut neuer Studie / Hersteller setzen immer noch auf aufkommende Märkte, trotz kürzlicher

New York (ots-PRNewswire) - weltweiter Schwankungen bei Finanzmärkten, sagt Deloitte & Touche Consulting Group =

Der gesamte ausländische Fluß an
Direktinvestitionen, der Foreign Direct Investment (FDI) Flow, schwächt nach einer Serie ruckartiger Anstiege wieder ab, meldet eine Studie der Deloitte & Touche Consulting Group, die am 6. November herausgebracht wurde. Das Wachstum in Höhe von einem halben Prozent wird als eine "gesunde Korrektur" des nicht aufrechtzuerhaltenden 80-prozentigen Wachstums im Jahre 1995 angesehen. Die ausländischen US-Direktinvestitionen auf dem Herstellungssektor fielen um 14 Milliarden Dollar, während die Finanzdienstleistungen um 17,5 Milliarden Dollar anwuchsen.

Die Jahresstudie, die umfassendste Analyse von multinationalen FDIs und FDIs auf dem Herstellungssektor, fand zudem heraus, daß Irland, Malaysia, Japan und Singapur zum ersten Mal in der Top Ten Liste der Zielländer für US-amerikanische ausländische Direktinvestitionen im Bereich Herstellung zu finden waren.

Die Studie sagte aus: Während der gesamte Fluß an FDI für die asiatisch-pazifische Region einen Rückgang verzeichnete, stiegen die US-Investitionen bei der Herstellung an, was einen langfristigen Einsatz in dieser Region widerspiegelt. Obwohl Europa weiterhin der Favorit für US-Investoren bleibt, war der asiatisch-pazifische Raum die einzige Region, die im Jahre 1996 auf mehr US-amerikanische Herstellungsinvestitionen verweisen konnte als 1995; Europa fiel um 30 Prozent und Lateinamerika fiel um 70 Prozent.

Die Analyse stützt die Annahme, daß der asiatisch-pazifische Raum kurzfristig Rückgänge bei der FDI verzeichnen könnte - ähnlich dem Rückgang in Lateinamerika im Jahre 1996 - sich aber davon schnell erholen müßte.

"Es besteht kein Zweifel darüber, daß Firmen, die sich mit dem Gedanken an Investitionen im asiatisch-pazifischen Raum tragen, Turbulenzen zu spüren bekommen werden und möglicherweise kurzfristige Maßnahmen verzögern oder aufschieben müssen. Dennoch erweist es sich als eindeutig, daß US-amerikanische Hersteller langfristig bleiben werden", sagte Douglas Newton, Principal, Deloitte Consulting, in seinem Kommentar bezüglich der erst kürzlich aufgetretenen Schwankungen auf den Märkten. "Die wirtschaftliche und finanzielle Möglichkeit für Unternehmen, in der Region weiterhin zu bleiben, ist ein zu großer Anreiz, um die Betriebe im Stich zu lassen". Mr. Newton fügte hinzu, daß US-Unternehmen einen Vorteil aus den kürzlichen Währungsabwertungen ziehen könnten, um mit der Übernahme von in Bedrängnis geratenen Firmen in die Region vorzustoßen.

Hochlohnländer schrecken nicht vor Investitionen bei der Herstellung zurück

Die Studie fand zudem heraus, daß Hochlohnländer 68 Prozent der gesamten US-Investitionen bei der Herstellung ausmachen und damit den Beweis erbringen, daß höhere Betriebskosten US-Investoren nicht abschrecken. "Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Arbeitern mit Fachwissen, die in der Lage sind, sich an den immer komplexeren und von Technologie bestimmten Markt anzupassen, ist viel entscheidender für die globalen Expansionsentscheidungen der Hersteller als nur der Zugang zu billigen Arbeitskräften", sagte Michael Fredette, Global Director des Manufacturing Practice, Deloitte Consulting.

Die Studie stellte zudem fest, daß Singapur fünfzehn mal mehr Investitionen für sich verbuchen konnte als Indien, obwohl die Lohnkosten in Indien nur ein Fünfzehntel der Kosten in Singapur betragen. "Niedriglohn-Arbeitskräfte sind ein wichtiger Aspekt, diktieren jedoch nicht die globalen Expansionsentscheidungen".

Selbst innerhalb aufkommender Märkte gehen US-Investitionen in Richtung von besonderen Gebieten. Investitionen werden auf Länder konzentriert, die eine besser entwickelte Infrastruktur, investorenfreundliche Politik und politische Stabilität aufweisen.

Asiatisch-pazifischer Raum: Wachsende Bedeutung

Japan war das Hauptziel im asiatisch-pazifischen Raum für die Investitionen, und dies hauptsächlich, weil die US-Partnerschaften mit den japanischen Firmen seit 1996 emporschossen. US-Firmen wie die Dow Chemicals, die IBM und Hewlett-Packard entwickelten "Keiretsu Connections" mit japanischen Konglomeraten wie Toshiba, Canon und Mitsubishi Rayon.

Die Studie meldet auch, daß multinationale Firmen ihren finanziellen Einsatz bei bestimmten Ländern in der asiatisch-pazifischen Region verstärken. Die Studie berichtet, daß in Asien Malaysia, Singapur und China mehr als 2 Milliarden Dollar an US Herstellungs-FDI im Jahre 1996 erhalten haben, was die Bedeutung dieser Gebiete als Produktions- und Vertriebszentren für die HighTech- und Kfz-Branchen spiegelt.

"In der asiatisch-pazifischen Region werden die derzeitigen Marktschwankungen den FDI-Fluß beeinträchtigen, Projekte verzögern, abschreckend bei Investitionsentscheidungen für die kommenden Quartale wirken und den Eintritt auf den Markt möglicherweise verschieben", sagte Mr. Newton. "Es entspricht der Vernunft, wenn man annimmt, daß der FDI-Fluß in Asien sich verlangsamen könnte, es braucht jedoch mehr als eine kurzfristige Schwankung, damit sich globale Firmen zurückziehen".

Lateinamerika: Erholung nach starkem Abfall

In Lateinamerika machen Chile, Mexiko, Brasilien, Kolumbien und Argentinien zusammen 85 Prozent des gesamten FDI aus, was teilweise im Privatisierungsprogramm von großem Ausmaß und der verbesserten wirtschaftlichen Stabilität Brasiliens begründet liegt. Insgesamt fiel das US-FDI bei der Herstellung um 70 Prozent für diese Region ab, teilweise aufgrund der Auswirkung von makroökonomischen Faktoren wie der Währungsschwankung. Die Analyse Lateinamerikas zeigt, wie kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen zu örtlichen Währungsabwertungen führen können, welche wiederum die Investitionskosten beeinträchtigen können.

Im Jahre 1997 ist Lateinamerika schon ein Zeuge der rapiden Kehrtwende bei den Investment-Flows von US-Herstellern, was es wahrscheinlich macht, daß Asiens kürzlicher Abfall nur ein kurzfristiges Phänomen bleiben wird.

Europa: Immer noch Nummer eins

Wenngleich neu aufkommende Märkte große Summen aus den US-FDIs erhalten, ist Europa immer noch das Wahlziel; Frankreich, das Vereinigte Königreich und Irland waren ganz oben auf der Liste der US-Auslandsinvestoren im Jahre 1996. Irland ist ein Newcomer in der Liste der Top Ten an Zielländern für US-Investitionen und bietet seinen Investoren niedrigere Betriebskosten, gute globale Nachbarschaft und großzügige Steueranreize. Es ist die Heimat von fünf der zehn besten HighTech-Firmen, einschließlich Microsoft und Gateway 2000, und daher auf dem schnellsten Wege, ein Zentrum der HighTech-Branchen zu werden.

Die Trends zu ausländischen Direktinvestitionen von US-Herstellern im Jahre 1996 bietet eine Analyse der neuesten Daten über US-Direktinvestitionen im Ausland (Kapitalabfluß), die vom Bureau of Economic Analysis, Department of Commerce, im Juli 1997 herausgegeben wurde. Das Deloitte Research-Manufacturing Institute veröffentlicht jährlich eine Trendanalyse bei ausländischen US-Direktinvestitionen. Weitere Forschungen auf der Grundlage von Trends im Jahre 1997 sind derzeit in Arbeit, wobei die neuesten Veränderungen bei US-amerikanische Direktinvestitionen im Ausland stabilisieren sich nach einer Serie von ruckartigen Anstiegen laut neuer Studie / Hersteller setzen immer noch auf aufkommende Märkte, trotz kürzlicher weltweiter Schwankungen bei Finanzmärkten, sagt Deloitte & Touche Consulting Group.

Die Deloitte & Touche Consulting Group hat Deloitte Research als eine beständige Forschungseinrichtung etabliert. Das Deloitte Research-Manufacturing Institute bietet fortlaufende Forschung und Einsichten in globale Themen, denen sich die Herstellungsbranche heutzutage gegenüber sieht. Das Institut ist aus Conculting-Fachleuten und Forschungsexperten zusammengesetzt, die großen Einsatz zeigen, und verbindet damit Branchenerfahrung und akademische Strenge bei den Forschungsgebieten, die für führende Unternehmen weltweit von großer Bedeutung sind.

Die Deloitte & Touche Consulting Group ist eine der weltweit führenden Einrichtungen für Consulting Services mit Einkünften in Höhe von 2,1 Milliarden Dollar im Jahr 1997. Mit 10.000 Fachleuten auf der ganzen Welt bietet sie ein nahtlos ineinander übergehendes Schema an Dienstleistungen für Branchen, einschließlich der Herstellung, Gesundheitsfürsorge, Finanzdienste, Verbraucherunternehmen, Telekommunikation, des öffentlichen Sektors und der Versorgungseinrichtungen. Die Deloitte & Touche Consulting Group ist Teil der Deloitte Touche Tohmatsu International, einem weltweit führenden Unternehmen für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung, Management Consulting und Steuerdienstleistungen, das mehr als 63.400 Beschäftigte in 126 Ländern zählt.

ots Originaltext: Deloitte & Touche Consulting Group Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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