JVP-NÖ: Mopedschein muß billiger werden

Niederösterreich, 9.11.97 (NÖI) "Nach jahrelangen Bemühungen ist es uns endlich gelungen den Mopedschein ab 15 durchzubringen. Nun macht Minister Einem den Jugendlichen das Leben schwer, indem
er die Kosten künstlich hochhält und bürokratische Hindernisse schafft", stellte JVP-Landesobmann Toni Erber fest.****

Ziel der Jungen ÖVP ist es, den Jugendlichen, die ihre Schule oder ihre Arbeitsstätte nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können, ein Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen. Dies soll auch ein weiterer Schritt gegen die
steigende Jugendarbeitslosigkeit sein, betonte Erber.

"Der Mopedschein ab 15 soll den jungen Menschen mehr Flexibilität bei der Wahl des Ausbildungsortes ermöglichen. Die Kosten von ATS 5.000,- für das verkehrspsychologische Gutachten sind eindeutig zu hoch. Das können sich Schüler und Lehrlinge nicht leisten. Ich habe das Gefühl, daß Minister Einem - der ja bekanntlich immer gegen den Mopedschein war - jetzt versucht, die Jugendlichen durch die hohen Kosten am Mopedfahren zu hindern", so Erber weiter.

Durchgeführt wird der verkehrspsychologische Test vom
Kuratorium für Verkehrssicherheit, einem privaten Verein, der sich auch gegen die Einführung des Mopedscheines ausgesprochen hat.
"Das schlägt dem Faß den Boden aus. Wir werden uns gegen diese Regelung wehren und überlegen uns derzeit geeignete Schritte", schloß Erber.

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