Skandalöse Unterstellungen der Gewerkschaft HTV

Transporteure und Autobusunternehmer wehren sich gegen Pauschalverunglimpfungen

Wien (PWK) - "Es ist ein absoluter Skandal, mit welchen Pauschalverunglimpfungen der Transporteure und Autobusunternehmer die Gewerkschaft HTV derzeit Stimmung machen will", stellt der Vorsteher des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich, Adolf Moser, fest. Die Gewerkschaft HTV gehe seit Wochen landauf landab mit der Frage hausieren: "Sind Sie dafür, daß der Kollektivvertrag eingehalten wird"? Damit wird dem Güterbeförderungsgewerbe pauschal unterstellt, daß sich die Unternehmer nicht mehr an die Kollektivverträge gebunden fühlen. Angeblich haben bereits 14.000 Personen die Aktion unterschrieben. ****

Bleiben wir bei den Fakten. Faktum ist, daß es für das Güterbeförderungsgewerbe einen gültigen Kollektivvertrag gibt, dessen Einhaltung vom Arbeitsinspektorat, der Exekutive und den Finanzbehörden kontrolliert wird. "Wenn die Gewerkschaft HTV meint, daß dieser in der Öffentlichkeit angeschlagene Ton, nämlich die pauschale Verurteilung und Verunglimpfung aller Transport- und Autobusunternehmer als Steuerhinterzieher und Arbeitszeitübertreter die richtige Art ist, in der Sozialpartnerschaft miteinander umzugehen, ist es ihre Sache", so Moser. Für den 17. November 1997 wurde die erste Kollektivvertragsrunde im Güterbeförderungsgewerbe in Aussicht genommen. Die Arbeitgeberseite wird noch darüber nachdenken, ob sie diesen Termin überhaupt einhalten soll.

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FV Güterbeförderungsgewerbe

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