Euro-Informationsveranstaltung im Regierungsviertel:

NÖ Hypobank und Nationalbank informierten im Detail

St.Pölten (NLK) - Um die Auswirkungen der Währungsunion auf die heimischen Banken und den heimischen Geldmarkt ging es heute im Rahmen einer Informations-veranstaltung des Euro-Info-Points im NÖ Regierungsgebäude. Unter dem Titel "Der Schilling geht - ein starker Euro kommt" informierten Vertreter der NÖ Hypobank und der Österreichischen Nationalbank über die Umstellungen im Bankenwesen, die durch die Einführung des Euro notwendig werden, sowie auch über die Kosten, die von den Banken getragen werden. Nach einer Schätzung der Bundeswirtschaftskammer wer-den sich die Kosten für die Banken auf 8 Milliarden Schiling belaufen, auf drei Jahre aufgeteilt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, zu
informieren und den Menschen die Angst vor der Umstellung zu
nehmen. Es geht vor allem um vertrauensbildende Maß-nahmen, da das Projekt Euro nach Einschätzung der Banker nur gelingen kann, wenn die Menschen einer gemeinsame Währung vertrauen. Der Euro wird als logische Fortführung der Einigung Europas verstanden. Durch die Währungsunion wird die eu-ropäische Union mit 15 Mitgliedsländern zu einem der drei Wirtschaftsgiganten dieser Erde: Die EU hat 370 Millionen Einwohner, die USA 260 und Japan 125. Das Bruttoin-landsprodukt, in Milliarden ECU ausgedrückt, liegt in Europa bei 6.106, in USA bei 5.799, in Japan 3.994. Bei der Arbeitslosenrate liegt die EU vergleichsweise schlecht: 11,3 Prozent gegenüber 6,3 Prozent in den USA und 3,1 Prozent in Japan. Als Hüte-rin des harten Euro wird die Europäische Zentralbank fungieren, in der
alle National-banken der Mitgliedsländer gleichberechtigt
vertreten sind.

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