ÖLLINGER: AUFBRUCH IN RICHTUNG SOZIALUNION

Sozialsprecher begrüßt Ergebnisse des Beschäftigungsgipfels

"Es muß so wie bei der Währungsunion auch in der Beschäftigungsfrage quantifizierbare, überprüfbare und sanktionierbare Zielvorgaben geben", fordert der Sozialsprecher
der Grünen Sozialsprecher Karl ÖLLINGER und begrüßt die ersten Ergebnisse des Europäischen Beschäftigungsgipfels der GRÜNEN in Luxemburg. "Während man im monetären Bereich alles mit Daten und Fakten untermauert, gibt es in der Beschäftigungspolitik bisher
nur substanzlose Versprechen von Rat und Kommission. Das muß sich schleunigst ändern!"

ÖLLINGER begrüßt speziell den Vorschlag des Beschäftigungsgipfels zur Einführung einer Wertschätzungsabgabe auf europäischer Ebene:
"Das wäre ein Meilenstein für die Entwicklung neuer Sicherheit im Falle von Alter, Krankheit und Erwerbsleben." Der Sozialsprecher begrüßt weiters den Vorschlag der Europäischen GRÜNEN nach einem Anspruch auf zwei Jahre Aus- und Fortbildung für alle Personen ab dem 25. Lebenjahr. "Besonders interessant für Österreich ist der Vorschlag in Hinblick auf die große Verkürzung der Arbeitszeit in Richtung 30-Stunden-Woche". Es sei Aufgabe der GRÜNEN, in Europa soviel politischen Druck zu erzeugen, daß die Sozialunion gleichzeitig mit der Währungsunion zustande kommt, betont ÖLLINGER.

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