Tischler konnten Auftragsbestände auf Vorjahresniveau halten

37 Prozent rechnen mit einer günstigen Geschäftslage im 4. Quartal

Wien (PWK) - Wie die jüngste Konjunkturbeobachtung des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung zeigt, konnten die österreichischen Tischler im 3. Quartal 1997 ihre Auftragsbestände auf Vorjahresniveau halten. Rund 400 Tischler wurden in ganz Österreich befragt. In der Steiermark stiegen die Auftragsbestände um mehr als 3 Wochen. Im Burgenland, Wien, Niederösterreich und Kärnten konnten die Betriebe ebenso ein leichtes Auftragsplus verbuchen. Auftragseinbußen mußten die Vorarlberger, Oberösterreichischen, Salzburger und Tiroler Tischler hinnehmen. ****

Der öffentliche Auftragsanteil lag - wie im Vorjahr - bei 12 Prozent.

Für das 4. Quartal 1997 sind die Auftragserwartungen etwas weniger pessimistisch als im Vorjahr. 77 Prozent der vom IfG befragten Tischler rechnen mit gleichbleibenden bzw. steigenden Auftragseingängen. In Tirol überwiegen die Optimisten (25 Prozent) die Pessimisten (9 Prozent) deutlich.

In Salzburg befürchten per Saldo 35 Prozent, in Kärnten 25 Prozent und in der Steiermark 12 Prozent sinkende Auftragseingänge im 4. Quartal 1997.

In allen anderen Bundesländern halten sich Optimisten und Pessimisten in etwa die Waage. 37 Prozent der Betriebe erwarten in den nächsten drei Monaten eine gute Geschäftslage. Lediglich 22 Prozent befürchten eine schlechte Geschäftslage.

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