Keusch: VP willfähriger Handlanger bei der Demontage von Arbeitnehmerrechten!

Selbst die Kunden stehen der Liberalisierung skeptisch gegenüber!

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP NÖ und Landeshauptmann Erwin Pröll bestätigen mit der gebetsmühlenartigen Befürwortung der Sonderverordnung betreffend der Öffnungszeiten im Multiplex-Center wieder einmal die Zielrichtung ihrer neoliberalen Politik: Die langsame Zerschlagung von Arbeitnehmerrechten, die Aushöhlung von Schutzbestimmungen sowie die ausschließliche Bevorzugung von Unternehmens- und Wirtschaftsinteressen", stellt SP-Labg. Eduard Keusch heute fest.****

"Nicht einmal die VP NÖ kann den zu Recht beunruhigten Arbeitnehmern weismachen, daß diese Regelung ihr letzter Schritt
in Richtung weiterer Liberalisierung in Niederösterreich ist. Weiter darf es als extreme Verleugnung der Tatsachen bezeichnet werden, wenn die Pröll-VP vollkommen den neu entstehenden Druck
auf die unselbständig Erwerbstätigen negiert. Es darf doch niemand im ernst annehmen, daß ein Arbeitnehmer auf Dauer den "Wunsch" der Unternehmensleitung nach Sonntagsarbeit ablehnen kann! Zwar nicht sofort, aber bei nächster Gelegenheit wird sich dieser Beschäftigte auf der Straße wiederfinden - und das Dank der VP NÖ, welche die Menschen und die Familien vollkommen der neoliberalen Wirtschaftslobby ausgeliefert hat. Nun betreibt Pröll nichts
weiter als eine Verniedlichung der Tatsachen - doch die Menschen erkennen dies klar. Nachdem der Landeshauptmann die Tür zur Sonntagsarbeit weit aufgestoßen hat, ist es wohl mehr als unglaubwürdig, daß er sie betreffend der Arbeiter und Angestellten in der Zukunft fest verschlossen halten wird", kritisiert Labg. Keusch.

"Wenn man gemäß gestriger Fernsehinterviews die Stimmung in der Bevölkerung interpretieren darf, so geht Angst und Mißtrauen ob der weiteren Vorgangsweise der VP NÖ um. So stehen selbst die Konsumenten diesen neuen Öffnungszeiten eher skeptisch gegenüber -die Notwendigkeit dieser neuen Regelung ist wohl zu Recht heftigst umstritten. Die VP NÖ widmet ihre Politik offenbar nur mehr den Geschäftskassen und der Wirtschaftslobby - von einer Politik für Menschen und Familien hat sie sich längst verabschiedet", schloß Labg. Eduard Keusch.
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