Scientology begrüsst Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht in Berlin

Wien (OTS) - "Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht können wir bestens Leben. Denn damit ist auch die Lüge der Bundesminister Blüm und Kinkel aufgedeckt, wonach das deutsche Bundesarbeitsgericht die Frage der wirtschaftlichen Betätigung von Scientology höchstrichterlich geprüft hätte", kommentierte die deutsche Scientology-Sprecherin Sabine Weber in einer ersten Stellungnahme die Entscheidung unmittelbar nach Urteilsverkündung.

"Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gehen wir zuversichtlich in das weitere Verfahren. In dieser Haltung bestärken uns jüngste Urteile aus europäischen Nachbarländern. Vor einem hat uns der Italienische Oberste Gerichtshof den Religionsstatus bestätigt, wie schon im Juli ein Obergericht in Lyon und im März ein anderes Gericht in Rom", fuhr Weber fort.

Letze Woche hat der Ausschuß für internationale Beziehungen des US-Repräsentanten fast Einstimmig eine Resolution verabschiedet, die Präsident Bill Clinton auffordert, die Besorgnis der USA gegenüber der deutschen Regierung deutlich zu machen. Verurteilt wurden "Handlungen und Äußerungen von Bundes- und Ländervertretern in Deutschland, die eine Atmosphäre der Intoleranz gegenüber bestimmten religiösen Minderheiten" wie Scientology gefördert hätten.

"Das ist auch ein klares Zeichen für die ÖVP, allen voran Familienminister Bartenstein und 'Sektenbeauftragter' Werner Amon, nicht dem deutschen Beispiel der Intoleranz und Diskriminierung zu folgen", kommentierte Scientology-Sprecher Böck die jüngste Entwicklungen in Deutschland.

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