Habsburg: EP fordert einheitlich höheres Schutzalter für Kinder Wert der Familie anerkennen

Wien (OTS) - "Wir müssen der sexuellen Ausbeutung von Kindern
einen Riegel vorschieben", fordert der Europaparlamentarier Karl Habsburg, der seit kurzem auch Mitglied im Vorstand des Österreichischen Familienbundes ist. In seiner heutigen Plenarsitzung beschäftigt sich das Europäische Parlament mit einen Bericht zur Verstärkung des Kampfes gegen Kindesmißbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern. Darin wird neben effizienter Polizeikooperation auch das strafrechtliche Belangen für im Ausland begangene Schandtaten verlangt. "Außerdem", so Habsburg, "fordert der Bericht harmonisierte Bestimmungen für das Schutzalter bei Kindern um sie gegen Pädophilie, Kinderpornographie und Sextourismus zu schützen. Als Kinder werden in dem Bericht alle Menschen definiert, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben." Damit werde die Richtigkeit der österreichischen Schutzparagraphen anerkannt.

In einer sogenannten Stimmerklärung (Stellungsnahme eines Parlamentariers zu seinem Abstimmungsverhalten) betonte Karl Habsburg die Wichtigkeit dieser Schutzbestimmung, bedauerte aber, daß das Alter von 18 nicht in der Entschließung selbst sondern nur in der Begründung steht.

Habsburg wies auf die Bedeutung der Familie als Ort, in dem Kinder behütet heranwachsen können hin. "Auch wenn laut Statistik die meisten Mißbrauchsfälle im Familienbereich (im weitesten Sinne) stattfinden, muß der enorm hohe Wert des Familienlebens anerkannt werden." Die Politik dürfe nicht in eine Darstellung der Familie als Hort der Gewalt verfallen, "vielmehr müssen wir alle, die wir politische Verantwortung tragen, Vorbilder für Familien sein, in denen Eltern ihre Kinder zu Anstand, Fleiß, Ehrlichkeit und anderen Tugenden erziehen".

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Paneuropa Österreich, Rainhard Kloucek

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