Dirnberger: Krenn ist Diener neoliberaler Zeitgeister

Abschaffung von Feiertagen ist unsozial, unsolidarisch und unchristlich

St. Pölten (OTS) - "Nun wird Bischof Krenn die neoliberalen Zeitgeister, die er rief, nicht mehr los", mit diesen Worten kommentierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) die Aussage von Wirtschaftskammerpräsident Maderthaner, den Vorschlag des Bischofs nach Abschaffung von drei Feiertagen aufzunehmen. Bischof Krenn muß klar sein, so Dirnberger, daß er damit zum Diener eines der ersten Propagandisten des Unsozialen und der Unsolidarität - also zutiefst unchristlicher Tugenden - wird. Das zeigt, daß der Bischof gut beraten wäre, Politik den demokratisch legitimierten Verantwortungsträgern zu überlassen und nicht in fremden Revieren zu dilletieren.

Dirnberger: "Mit derartigen Vorschlägen wird nicht nur das soziale Klima enorm belastet, sondern Krenn sollte auch überlegen, was derartige Ideen eines Bischofs für die Mitgliedszahlen der katholischen Kirche bedeuten. Von Seiten der Gewerkschaften und der Arbeiterkammer gibt es zu diesen Vorschlägen nicht einmal den Ansatz zur Gesprächsbereitschaft. Im übrigen verbessern sich die Wirtschaftsdaten laufend, sodaß derartige Radikalmaßnahmen jeder Grundlage entbehren. Krank jammern tun die österreichische Wirtschaft - wider besseres Wissen - neoliberale Unternehmerfunktionäre. Denen ist Krenn leider auf den Leim gegangen."

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AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger

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