AK-Dirnberger über familienfeindlichen Vorschlag Krenns verwundert Keine Bereitschaft zu Gesprächen über Abschaffung von Feiertagen

Wien (OTS) - "Welcher Teufel hat den Herrn Bischof da geritten".
Mit diesen Worten reagierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf das Angebot von Bischof Krenn an die Wirtschaft, drei Feiertage abzuschaffen. Dirnberger: "Offenbar ist Bischof Krenn dem ständigen Jammern der Wirtschaftsfunktionäre über die angeblich schlechte wirtschaftliche Lage auf den Leim gegangen. Hätte sich der Bischof erkundigt, wüßte er Bescheid über die guten Wirtschafts- und Beschäftigungsdaten bei uns in Niederösterreich. Von uns gibt es zu diesem Thema keinerlei Gesprächsbereitschaft. Und ohne Sozialpartner ist ein solches Thema, wie schon die Pensionsreform gezeigt hat, nicht behandelbar."

Überdies sind die drei von Bischof Krenn zur Abschaffungsdiskussion freigegebenen Feiertage - Stefanietag, Ostermontag, Pfingstmontag - besonders für die Familien zum Erleben gemeinsamer Freizeit wichtig. Deshalb wundere ihn, Dirnberger, die familienfeindliche Wortmeldung des Bischofs ganz besonders.

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Alfred Dirnberger

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